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Bergbau  

- Bergbau -

Erdöl und Erdgas in der Bundesrepublik Deutschland ...
Niedersächsisches Landesamt für Bodenforschung. Michael Pasternak ... - Hannover. - Tab., Ill., graph. Darst.
Erscheint jährl.
1997 (1998) -

Entwicklung der Bohraktivität: laufende Explorationsbohrprojekte, Ergebnisse der Explorationsbohrungen und der Feldesentwicklungsbohrungen, Bohrmeterleistung der letzten Jahre. - Seismische, gravimetrische und geochemische Messungen. - Zur Aufsuchung von Erdöl und Erdgas vergebene Konzessionsfläche: neu erteilte und abgelaufene Erlaubnisse, Verzeichnis der Erlaubnisfelder. - Erdöl- und Erdgasproduktion, Erdöl- und Erdgasreserven; Zahlenmaterial für Bundesländer und Lagerstätten. - Primärenergieverbrauch nach Energieträgern, Bezugsquellen zur Deckung des Erdgasaufkommens, Kenndaten der deutschen Erdgasspeicherung. [Ersteintrag in der VAB: 13.01.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 06.04.2011]

Allgemeine Informationen zu Gashydraten
MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften. - Zuletzt aktual. 29.07.2013. - Bremen, 2013. - Ill., graph. Darst.
früher: GEOMAR, Forschungszentrum für marine Geowissenschaften. - Kiel, 2005-2011

Beschreibung auf Basis der Ausg. bei GEOMAR: Gashydrate sind nicht-stöchiometrische Verbindungen, wobei die Wassermoleküle Käfigstrukturen aufbauen, in denen Gasmoleküle eingeschlossen sind. Drei unterschiedliche Kristallstrukturen, jew. fünf Käfigtypen. Gashydrate sind nur bei hohen Drücken und niedrigen Temperaturen stabil. Häufig sind Methanhydrate, die in Meeressedimenten und Permafrostböden der Polarregionen vorkommen; Angaben zu den Temperatur und Druckbedingungen. Zum Nachweis mittels des Boden-Simulierenden Reflektors (BSR), einem seismischen Reflektor mit negativem Reflexionskoeffizienten. Daneben erfolgt ein Nachweis über die Entnahme von Meeresbodenproben. Ca. 10 000 Gigatonnen Kohlenstoff dürften in Gashydraten gebunden sein; bei weitem mehr als die Kohlenstoffmenge der z. Z. bekannten Vorkommen fossiler Brennstoffe. In der näheren Zukunft könnte eine Gasgewinnung aus Gashydraten in Permafrostgebieten von Bedeutung sein. Gashydratzersetzung in marinen Sedimenten hat eine Abnahme der Bodenfestigkeit zur Folge und birgt die Gefahr submariner Rutschungen. Gelangt Methan in die Atmosphäre, wirkt es 30mal stärker als Kohlendioxid als Treibhausgas. Bei rascher Destabilisierung werden Gashydrate zu wichtigen Einflußgrößen klimatischer Wechsel. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 13.01.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 11.12.2013]

Gashydrate
von Daniel Pohl. - 10 S.: Ill., graph. Darst.
11 Lit. - Freiberg, Bergakademie, Oberseminararbeit, 2001

Gashydrate (Clathtrate): feste, kristalline Substanzen, die sich bei niedrigen Temperaturen und hohem Druck aus einer Gas-Wasser-Mischung bilden. 90 % der natürlich vorkommenden Hydrate enthalten Methan als zentrales Molekül, um das sich die Wassermoleküle käfigartig gruppieren. Neben Methan-/Ethanhydraten gibt es Propan- und Isobutanhydrate sowie Mischformen. Technisch herstellbar sind außerdem Kohlendioxid- und Schwefelwasserstoffhydrate. Verschiedene Arten Molekülstrukturen. Zur Entstehung von Methanhydraten. Natürliches Vorkommen von Gashydraten; die größte Menge an Methanhydrat findet man unterhalb des Meeresbodens entlang fast aller Kontinentalränder und auf den arktischen Schelfgebieten. Außerdem Vorkommen in den Permafrostgebieten Sibiriens, Nordamerikas und Alaskas. Beschreibung eines Gashydratlagers. Einfluß der Tektonik auf Gashydrate. Auffinden von Methanhydraten; durch das charakteristische seismische Verhalten von Gashydraten ist die weltweite Verteilung weitgehend geklärt. Wirtschaftliche Bedeutung. Hydrate wirken als starke Gaskonzentrierer; man nimmt an, daß Gashydrate über 50 % des auf der Erde vorkommenden organischen Kohlenstoffs beinhalten und alle anderen Reservoirs für fossile Brennstoffe um mehr als das Doppelte übertreffen. Zum Abbau von Gashydraten. Deutsche Wissenschaftler gehen von einer langfristigen Erschließung des Gashydrats als Energieressource aus, die USA wollen 2015 mit dem marinen Abbau beginnen. Vor einem Abbau von Hydraten in der Tiefsee zu lösende Probleme. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 13.01.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 06.04.2011]

 

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Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 18.06.2016. © Ingrid Strauch 1999/2016