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Die deutsche Wirtschaftselite im 20. Jahrhundert : Kontinuität und Mentalität ; im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Bochum, 11.-13. Oktober 2001
Zentrum für Interdisziplinäre Ruhrgebietsforschung. - Letzte Änderungen: 16. Oktober 2001. - Bochum, 2001. - Getr. Pag. Zugriff via google. Eigentl. unter http://www.ruhr-uni-bochum.de/sbr/aktuelles/ablage /dt-wirtschaftselite-20jh.htm; hier funktionieren die Links auf die Einzelbeiträge nicht.
Enth.: Münzel, Martin: Die deutsche Wirtschaftselite und ihre jüdischen Mitglieder : Kontinuität und Diskontinuität 1927-1955. - Joly, Hervé: Ende des Familienkapitalismus? : das Überleben der Unternehmerfamilien in der deutschen Wirtschaftselite des 20. Jahrhunderts. - Eifert, Christiane: Auf dem Weg zur wirtschaftlichen Elite : Unternehmerinnen in der Bundesrepublik Deutschland. - Koller, Barbara: Die Entwicklung der persönlichkeitsbezogenen Anforderungsprofile an die Wirtschaftselite seit den 1960er Jahren (vorläufige Fassung). - Lauschke, Karl: Vom Schlotbaron zum Krisenmanager : der Wandel der Wirtschaftselite in der Eisen- und Stahlindustrie ; eine Skizze. - Bartmann, Wilhelm: Gebrochene Kontinuität : Anmerkungen zu den Vorständen der IG-Farben-Nachfolger 1952 - 1970 / Wilhelm Bartmann ; Werner Plumpe [Link defekt]. - Budraß, Lutz: "Sackgasse oder Zwischenspeicher?" : die "Luftwaffenindustrie" und die Führungsschicht der deutschen Wirtschaft, 1930-1960. - Homburg, Heidrun: Elitenwechsel als Anpassungsprozeß : Warenhausmanager in Deutschland 1930-1980/90. - Ziegler, Dieter: Strukturwandel und Elitenwechsel im Bankenwesen 1900-1957. - Lesczenski, Jörg: "Ich werde mir Mühe geben... den entzückten, liebenden Ehemann zu markieren... ." : Moritz von Metzler und August Thyssen ; Ideale und Alltagspraktiken wirtschaftsbürgerlicher Lebensführung zwischen Kaiserreich und Weltwirtschaftskrise / Jörg Lesczenski ; Birgit Wörner. - Christof Biggeleben: Bürgerliche Kontinuitätslinien im Berliner Unternehmertum zwischen 1890 und 1961. - Unger, Stefan: Die Wirtschaftselite als Persönlichkeit : zur Selbstdarstellung von Unternehmern und Managern im Ruhrgebiet während der Zwischenkriegszeit. - Reitmayer, Morten: "Unternehmer zur Führung berufen - durch wen?". - Hartmann, Michael: Soziale Homogenität und generationelle Muster der deutschen Wirtschaftselite seit 1945. - Rauh-Kühne, Cornelia: Bürgerlichkeit nach 1945? : Unternehmerfamilien zwischen häuslicher Intimität und Berufswelt.
[Ersteintrag in der VAB: 30.01.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 12.12.2003]
Miteinander leben : Christen und Muslime in der Bundesrepublik Deutschland ; [Beiträge einer Fachtagung, die in Zusammenarbeit mit der Katholischen Akademie Rabanus Maurus vom 4. bis 6. März 1996 in Wiesbaden-Naurod durchgeführt wurde]
Udo Marquardt. Deutsche Kommission Justitia et Pax. - 3. Aufl. - Bonn, 1999. - 168 S. - (Schriftenreihe Gerechtigkeit und Frieden) (Deutsche Kommission Justitia et Pax: Arbeitspapier ; 77)
Wege zum friedlichen Zusammenleben deutscher und ausländischer Bürger am Beispiel christlich-islamischer Begegnung, wobei die Kirche ihren Auftrag darin sieht, Partner im Dialog zu sein. Keine Beschränkung auf auf Glaubensinhalte zurückgehende Problemfelder, da realiter Spannungen zwischen den Menschengruppen in vielfach als Ausländerproblematik anzusehen sind. Dokumentiert den 2. Teil des Projekts "Bedrohung Islam? - eine Versöhnungsstrategie". Im Zentrum stand das Gespräch mit Experten verschiedener Fachrichtungen, Praktikern aus der pädagogischen und politischen Arbeit sowie mit Repräsentanten muslimischer Gemeinden und Organisationen. Neben einer analytischen Problembeschreibung galt es vor allem, Lösungsansätze für die gesellschaftlichen und politischen Konfliktfelder zu finden. Der abschließende Beitrag skizziert eine Strategie des Zusammenlebens. Probleme auf der Ebene der Grundlagen des Zusammenlebens: Menschenrechte, Grundgesetz, Religionsfreiheit und Chancengleichheit. Von deutscher Seite sind Anstrengungen auf den Gebieten Wohnen, Moscheebau, Friedhöfe, Religionsunterricht, islamische Feiertage, Rechtsstatus der Religionsgemeinschaften, Verbot des Schächtens notwendig, von muslimischer Seite auf den Gebieten Bekenntnis zum Grundgesetz und zu den Menschenrechten, Freiheit zum Religionswechsel, Achtung der Minderheitenrechte, Gleichberechtigung der Frau, Gebot der Gegenseitigkeit.
[Ersteintrag in der VAB: 19.12.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 06.01.2007]
Die Geschichte des Globalen Gehirns
Howard Bloom. - Last modified: 01.02.2000. - Hannover : Heise, 1997-2000 197 Anm. - Aus d. Engl. übers.
Namhafte Wissenschaftler prognostizieren die Entstehung einer weltweiten, durch Computernetze verbundenen Intelligenz. Dem würden ebenso namhafte Evolutionswissenschaftler, die das sog. Konzept der individuellen Selektion vertreten, widersprechen. Neben diese evolutionswissenschaftliche Schule traten, heftig und kontrovers diskutiert, die Verfechter der Theorie der Gruppenselektion. Ihnen zufolge sind die Individuen bereit, ihre einzigartige genetische Erbschaft für das Interesse eines größeren Ganzen zu opfern - eine Voraussetzung, um das globale Gehirn und das planetare Nervensystem zu ermöglichen. Seit Mitte der 90er Jahre vertritt eine wachsende Zahl an Wissenschaftlern die These, individuelle und Gruppenselektion schlössen einander nicht aus. Viele Tiere und die Menschen leben schon immer in einem "Superorganismus", dessen Strukturen sich in ihrer Physiologie mit teilweise erschreckenden Folgen eingeprägt haben. Die Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Netze in technischen, sozialen und biologischen Systemen könnten ein radikales Umdenken in den Sozialwissenschaften und in der Evolutionstheorie notwendig machen. Beispielsweise ist die gegenwärtig im Zuge der Globalisierung verlaufende Abschaffung des Wohlfahrtsstaates als eine Form der Gruppenselektion anzusehen. (VAB)
[Ersteintrag in der VAB: 12.03.2000] [VAB-Eintrag aktual.: 06.01.2007]
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