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Sozialwissenschaften und Politikwissenschaft   > Politikwissenschaft > Innenpolitik > Sozialpolitik
Sozialpolitik   [Arbeitspolitik - Altenpolitik - Ausländerpolitik - Jugendpolitik - Familienpolitik - Sozialversicherung - Soziale Organisation]

- Sozialpolitik -

Kulturkritik.net: Statistiken
[zum Teil bis zum Jahr 2002 aktual.]. - Überw. Graph. Darst. // In: Zur Kritik der politischen Kultur / Hrsg.: Wolfram Pfreundschuh. - München, 2003
Enth. überw. Daten aus dem ISW - institut für sozial-ökologische wirtschaftsforschung

Bieten einen Einblick in die wirtschaftliche Situation der Bundesrepublik Deutschland und der Globalisierung. Bilden zum Teil über Zeitschnitte die Entwicklung der letzten Jahrzehnte ab. U. a. Daten zur Arbeitslosigkeit, zur Gewinnsituation und Profitrate, zur Krise, zur Lage der Kommunen und zum Geldreichtum und dem Verhältnis von Arm und Reich. Zugriff über ein Schlagwortalphabet. [10.08.2003]

Bürgerschaftliches Engagement : auf dem Weg in eine zukunftsfähige Bürgergesellschaft ; Bericht
Enquete-Kommission "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements". - Berlin, 2002. - 429 S.: Tab., graph. Darst. - (Deutscher Bundestag, 14. Wahlperiode: Drucks ; 14/8900)
Literaturangaben S. 400 - 429

Bestandsaufnahme, Entwicklungsperspektiven, Handlungsempfehlungen, wobei verschiedene Felder des Engagements, das Engagement ausgewählter sozialer Gruppen und verschiedene Organisationsformen betrachtet werden. - Bürgerschaftliches Engagement und Erwerbsarbeit, Arbeitslosigkeit, Familie. - Bürgerschaftliches Engagement auf den Handlungsfeldern des Sozialstaates. - Handlungsempfehlungen für den Bund, für Vereine, Organisationen, Stiftungen und für die Verbesserung der Bedingungen für den Engagierten.- Zur Bedeutung des Internets siehe schwerpunktmäßig S. 123 - 127. Das Internet ist von seiner Struktur her mit bürgerschaftlichem Engagement besonders kompatibel und ist in seiner Entstehungsgeschichte von bürgerschaftlichem Engagement geprägt. [15.06.2002]

Stadtteilarbeit
Wolfgang Prauser. - Hannover, 2002
34 Lit.

Fachbeiträge verschiedener Autoren unter den Rubriken Theorien und Konzepte, Methoden, Projekte. "Stadtteilarbeit" wird hier vorläufig definiert als "soziale, kulturelle und/oder politische Aktivitäten (in der Regel mit Bürgerbeteiligung) zur Verbesserung der Stadtteilstrukturen mit dem Ziel der Erhöhung der Lebensqualität im Wohnquartier unter besonderer Berücksichtigung der Interessen benachteiligter Bevölkerungskreise. Synonym werden u. a. auch die Begriffe "Arbeitsprinzip Gemeinwesenarbeit" oder "Quartiersmanagement" verwendet. - Links. [21.05.2002]

Professionelle Identitäten in der Sozialarbeit/Sozialpädagogik : Anstöße, Herausforderungen und Rahmenbedingungen im Prozeß der Entwicklung eines beruflichen Selbstverständnisses
Wilhelm Klüsche (Hrsg.). Fachhochschule Niederrhein, Fachbereich Sozialwesen. - Zuletzt aktual.: 15. Mai 1998. - Mönchengladbach, 1998. - (Schriften des Fachbereiches Sozialwesen an der Fachhochschule Niederrhein ; 9)
Enth.: Kersting, Heinz J.: Identitätsbildung und Berufsprofile in der Jugendarbeit. - Vogel, Hans-Christoph: Berufliche Identität als Produkt einer gelungenen weil "identischen" Einredung. - Bardmann, Theodor M.: Von Punks, Partisanen und Parasiten : Anmerkungen zu möglicherweise brauchbaren Identitätsstützen für SozialarbeiterInnen/SozialpädagogInnen. - Klüsche, Wilhelm: Befähigung zur Konfliktbewältigung : ein identitätsstiftendes Merkmal für SozialarbeiterInnen/SozialpädagogInnen. - Kirchhoff, Gerd Ferdinand: Für Geld oder für Ehre? : ehrenamtliche und hauptamtliche Sozialarbeit am Beispiel der Opferhilfe. - Adams, Karl-August: Sozialarbeit im Spannungsfeld von Psychologie, Theologie und kirchlichen Institutionen. - Riege, Marlo: Entzieht die Wohnungsnot der sozialen Arbeit die Basis? : nicht nur in der Obdachlosenhilfe. - Schubert, Franz-Christian: Lebensweltorientierte Sozialarbeit : Grundpostulate, Selbstverständnis und Handlungsperspektiven. [25.02.2002]

Projekt 'Freizeitpartei' : Entwicklung von politischen Positionen für eine neue Partei - siehe auch http://www.freizeitpartei.de
Maintainer: Markus Schaal. - Last Update: 03.03.2001. - Das Projekt ist abgeschlossen. - O. O., 2001. - (open theory)
Thesenartige Diskussionspapiere. Anliegen sind mehr Lebensqualität für diejenigen Menschen, die ihren Lebensunterhalt selbst verdienen wollen und die unter den gegebenen Verhältnissen Gesundheitsschäden durch Stress und Überarbeitung davontragen und denen keine Zeit für ein erfülltes Privatleben, Pflege menschlicher Beziehungen, Entspannung, Kreativität und persönliche Weiterentwicklung bleibt; gerechte Verteilung der Arbeit; Lohngerechtigkeit; Grundrecht auf Freizeit bei angemessenem Lohn, Bürgergeld als soziale Grundsicherung; mehr Selbstverantwortung auf der Basis eines gesunden Privatlebens, für die man sich Zeit nehmen muß; Produktqualität, mehr geistiger Gehalt und Menschlichkeit der Produkte und Dienstleistungen anstelle quantitativer Produktionssteigerung, daran anknüpfend Entwicklung von Alternativen, die zu größerer Arbeitszufriedenheit und zu einer gesünderen Umwelt führen. - Thesen zu Einzelprojekten: Gesundheitswesen; Atomenergie; Verkehr; Bürgergeld; Bildung; Gleichberechtigung in der Familie. [25.05.2001] [06.04.2003]

bidok : Behinderten-Integration - Dokumentation
Volker Schönwiese (Projektleitung). Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck. - Innsbruck, 2001
Adressaten sind sowohl Wissenschaftler und Studierende als auch Betroffene und ihre Angehörigen. Volltexte von Fachbeiträgen, bei denen integrative Entwicklungen im Mittelpunkt stehen. - Auszugsweise Online-Ausgaben von Print-Zeitschriften. - Links zum Thema "Behinderung". - Rezensionen. - Liste von Videofilmen über Menschen mit Behinderungen in unterschiedlichen Institutionen (Schule, Kindergarten u. a.) und in verschiedenen Situationen (Arbeitswelt, Freizeit, öffentlichen Verkehrsmittel u. a.). [24.05.2001]

Behindertenpädagogik : Vierteljahresschrift für Behindertenpädagogik in Praxis, Forschung und Lehre und Integration Behinderter
Schriftleitung: Peter Rödler. VDS - Fachverband für Behindertenpädagogik, LV Hessen. - Beschränkt sich im wesentlichen auf die Fachartikel der gedr. Ausg. - Solms, Lahn : Jarick Oberbiel
37 (1998),1 -

[24.05.2001]

Armutsarchiv der Josef Popper-Nährpflichtstiftung : Verzeichnis der Erwerbungen 1999 und 2000
Richard Hauser. - Frankfurt a. M., 2000
Literatur zum Thema Armut und Mindestsicherung. Wichtige Themenbereiche sind u. a.: Definition und Messung von Armut, Diskurs um die Sozialhilfe, Alternativen der sozialen Mindestsicherung, Einkommensverteilung unter Berücksichtigung der gerechten Verteilung und der unteren Einkommensbereiche. International ausgerichtet. Bezieht neben gebundenen Publikationen auch Pressematerial und graue Literatur mit ein. - Das Archiv wird von der Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Verteilungs- und Sozialpolitik, der Johann Wolfgang Goethe-Universität betreut. [14.01.2001]

Sozialpolitische Umschau
Bundesregierung. Verantwortl. Reinold Herber. Red. Martin Elsner - Berlin
Erscheint drei- bis viermal pro Monat
2000,1 -

Zusammenstellung von Informationsmaterial, bei dem es sich nicht um amtliche Stellungnahmen handelt. [19.05.2000] [25.02.2001]

Sexuelle Orientierung und die Europäische Union : nach Amsterdam ; ein Leitfaden
hrsg. von dem europäischen Regionalverband der International Lesbian and Gay Association. Projektkoordinator: Kurt Krickler. - Brüssel, 1999. - 84 S.
Zu den durch den Vertrag herbeigeführten Änderungen zählt auch der neue Artikel 13, in dem Diskriminierung aus Gründen der sexuellen Orientierung (und aus weiteren, hier nicht behandelten Gründen) behandelt wird. Der Artikel beseitigt jeden Zweifel darüber, ob die Gemeinschaft überhaupt über die rechtliche Zuständigkeit verfügt, Rechtsvorschriften zu erlassen und Politiken festzulegen, um Diskriminierung aus den in ihm genannten Gründen zu bekämpfen. Die Frage stellt sich nunmehr, welche Maßnahmen in diesem Bereich gesetzt werden können und sollen. Aber was bedeutet der Artikel 13 eigentlich? Welche Auswirkungen hat der neue Vertrag? Welche Möglichkeiten eröffnet er für konkrete Aktionen gegen Diskriminierung? (Lt. Vorwort). - Hintergrundinformation über den Amsterdamer Vertrag, die wichtigsten Veränderungen. Anwendungsbereich und Beschränkungen des Artikels 13 sowie der anderen Bestimmungen, die mit Menschenrechten allgemeiner zu tun haben. Auslotung des Potentials für Maßnahmen, die in den verschiedenen Bereichen der EU-Politik getroffen werden können, um gegen die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung anzugehen. Empfehlungen für Aktivitäten. [06.11.1999]

QueerNews : Nachrichten, Informationen, Hintergrundberichte
Achim Schipporeit, Chefredakteur. Politik für Schwule und Lesben in Deutschland. - Hannover
Erscheint täglich. - 1999,Januar -

[06.11.1999]

Nur Unfreie verzichten freiwillig auf die sozialen Menschenrechte
von Daniela Dahn. - Aus: Eigentum verpflichtet : die Erfurter Erklärung / Hrsg.: Daniela Dahn ... - Heilbronn : Diestel-Verl. // In: Hintergrund : Monatsreport. - Einstellungsdatum: 10.09.1997
Einklagbare soziale Grundrechte gelten hierzulande zunehmend bestenfalls als unerfüllbares Ideal, wenn nicht sogar als bedrohlich für die Freiheit. Zur gegenwärtigen Diskussion um die Aufnahme des Rechts auf Arbeit in das Grundgesetz und in Landesverfassungen. Daß dieses Recht seit dem Ende des 2. Weltkriegs in den Verfassungen von Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Bremen verankert ist, ist in Vergessenheit geraten. Sowohl die BRD als auch die ehem. DDR haben Anfang an versucht, die UNO-Menschenrechtsdeklaration, die das Recht auf soziale Sicherheit, Arbeit, Wohnung festschreibt, zu unterlaufen und aus dem Bewußtsein zu verdrängen. Blick auf die Entwicklung der Festschreibung sozialer Rechte in internationalen Konventionen (UNO, Europa), ihre Anerkennung durch die BRD und DDR. Forderung nach einem öffentlichen politischen Eingeständnis, daß das Recht auf Arbeit ein verbindliches Menschenrecht ist, das einzuhalten man sich verpflichtet fühlt. Gedankenspiel: ein international gültiger Vier-Stunden-Tag, Vollbeschäftigung wäre garantiert. (VAB) [10.10.1999]

"Erfurter Erklärung"
Organisationsbüro "Aufstehen für eine andere Politik". - Frankfurt/Main, 1997 - 1999
"Bis hierher und nicht weiter : Verantwortung für die soziale Demokratie", die "Erfurter Erklärung" (1997), unterzeichnet von namhaften Vertretern aus der Politik, Wissenschaft und Kultur, im Volltext. Sie wendet sich an die damaligen Oppositionsparteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen, PDS mit Forderungen an eine Politik, die eine gerechtere Verteilung der Einkommen und Güter als zentrale Aufgabe begreift, nachdem in der Bundesrepublik der soziale Konsens, auf dem ihr Erfolg bisher beruhte, durch radikale Umverteilung zugunsten der Einfluß-Reichen zerstört wird. Erforderlich ist eine Kurskorrektur der Steuerpolitik: Geldtransfers, Gewinne, Groß-Erbschaften, Vermögen, Spekulationen mit Grund und Boden und Umweltzerstörung müssen spürbar stärker besteuert werden. Gesetzlicher Ausgleich der Lasten zwischen West und Ost, Alt und Jung, Erben und Armen. Volltexte weiterer Papiere, die im Gefolge der "Erklärung" entstanden sind. Demonstrationen, Bundesweiter Ratschlag "Erneuerung braucht Perspektive" am 29. und 30. Januar 1999 in Erfurt. (VAB) [09.10.1999] [24.02.2004]

 

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Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 06.02.2005. © Ingrid Strauch 1999/2005 |