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Alterssoziologie  

- Alterssoziologie -

Älterwerden als Single
Laszlo A. Vaskovics ... Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg. - Bamberg, 2000. - 135 S. : Tab., graph. Darst. - (ifb-Forschungsbericht ; 4)
Literaturangaben S. 110-117

Ältere Menschen ohne Partner und Kinder sind relativ häufig und lange auf professionelle Hilfe angewiesen. Ihr Anteil unter den älteren Menschen wird vermutlich zunehmen. Studie zur Frage, wie Singles im Ruhestand auftretende Probleme wie Unterstützungs- und Hilfsbedürftigkeit bewältigen und welche Vorsorgemaßnahmen im Erwerbsleben stehende Singles für ihre Alterssituation treffen, auch zur objektiven und subjektiven Lebenslage, zu sozialen Merkmalen der Singles sowie ihren Partnerschaftsbiographien. Dazu mündliche Befragung von 1000 Singles zwischen 45 und 75 Jahren. Die Studie korrigiert Vorurteile gegenüber alleinlebenden Menschen. Notwendigkeit des Ausbaus sozialer Dienstleistungsangebote, verstärkter Erhöhung des Pflegeplatzangebots unter Berücksichtigung spezieller Bedingungen für Singles sowie intensiverer Aufklärung über die Notwendigkeit verstärkter Altersvorsorge bei Singles. Die Wohnungspolitik sollte neue Wohnformen entsprechend den ermittelten Wünschen der Betroffenen nach autonomem Wohnen im Alter innerhalb einer Gemeinschaft erproben und entwickeln. - Ergebnisbericht: Singledasein als Schicksal oder bewußte Lebensgestaltung; Beruf und Freizeitgestaltung; soziales Netzwerk; Gesundheit, Hilfs- und Pflegebedürftigkeit; Zukunftsvorstellungen, Altersängste; Altersvorsorge. [Ersteintrag in der VAB: 20.09.2004] [VAB-Eintrag aktual.: 16.08.2007]

Erstes, zweites, drittes Lebensalter : Perspektiven der Generationenarbeit ; Dokumentation einer Tagung
Wolfgang Walter (Hg). Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg. - Bamberg, 1999. - 86 S. - (ifb-Materialien ; 99;3)
Adressaten der Tagung (21./22.09.1999 in Tutzing) waren Praktiker (Altenarbeit, Seniorenbildung, Seniorenorganisationen, öffentliche Verwaltung, Jung-Alt-Projekte), die mit dem Verhältnis mittlere / ältere Generation befaßt sind. Ausgangsthese: die Beziehung beider Generationen ist von einem hohen Maß an gegenseitiger Unterstützung geprägt, infolge des gegenwärtigen sozialen Wandels wird es jedoch für beide Generationen schwieriger, diesen Stand aufrechtzuerhalten. Zur Sprache kommen: Konflikt- und Kooperationspotentiale; Entwicklungsszenarien der Generationsbeziehungen; Erkenntnisse der Alternsforschung; Hilfeleistung in Familien; neue Wohnformen; Miteinander Lernen der Generationen / generationsübergreifende Projekte; Projektideen im Bereich generationsübergreifender Arbeit. Betrachtet werden sowohl Generationsbeziehungen innerhalb der Familie als auch in der Gesellschaft. [Ersteintrag in der VAB: 20.09.2004] [VAB-Eintrag aktual.: 15.08.2007]

Büro gegen Altersdiskriminierung e. V.
verantwortl. für den Inhalt: Hanne Schweitzer, Angelika Langenbeck. - Köln, 2004
Dokumentiert Fälle von Altersdiskriminierung in den Bereichen Arbeit, Finanzen, Gesundheit, Image, Internationales (einzelne Länder), Justiz, Öffentlicher Raum, Pflege, Rente, Versicherungen, Wohnen u. a. Basiert hauptsächlich auf Medienbeobachtungen, vereinzelt persönliche Berichte. Will das Bewußtsein dafür schärfen, daß Altersdiskriminierung existiert und daß sie gegen das Gleichheitsgebot verstößt. Betroffen sind 30-jährige ebenso wie 90-jährige. - Medienpreis "Goldene Falte" für Beiträge oder Werbung, die ein differenziertes, klischeefreies Altersbild vermitteln. - Beschwerdetage, Dokumentation deren Ergebnisse. - Möglichkeit zur Online-Übermittlung von Beschwerden zwecks Einreichung beim Justizministerium. - Termine. - Links. [Ersteintrag in der VAB: 25.02.2004] [VAB-Eintrag aktual.: 26.09.2004]

 

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Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 18.06.2016. © Ingrid Strauch 1999/2016