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Wirtschaftspolitik  

- Wirtschaftspolitik -

Siehe auch Arbeitspolitik. - Geldpolitik siehe unter Geld, Bank, Börse. - Politik in spezielleren Wirtschaftsbereichen siehe in der entspr. Sachgruppe

Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung
Bundesarchiv. - Online-Vers. d. Edition. - Koblenz
Enth.: Bundesregierung: ... Kabinettssitzung am ...: Protokoll. - 1949-1982
Enth. außerdem: Kabinettsausschuß für Wirtschaft: ... Sitzung am ...: Protokoll, Dokumente. - 1951-1960
Ministerausschuß für die Sozialreform: ... Sitzung am ...: Protokoll, Dokumente. - 1955-1960
Biographien : Kurzbiographien, die zu den an den Sitzungen teilnehmenden Bundesministern, Staatssekretären, Ministerialbeamten u. Gästen sowie zu den in den Protokolltexten namentl. erwähnten Personen bisher ermittelt wurden
Die Protokolle 1949-1969 sind mit editor. Sachkommentar versehen. - Die noch unkommentierten, schon textkrit. bearb. Protokolle werden entlang der archivrechtl. 30-Jahresschutzfrist jahrgangsweise erg.
Literaturangaben

Zugang über ein Liste der Quellen und Jahrgänge oder eine Suchmaske: Volltextsuche, Einschränkung u. a. nach Dokumenart und Jahren möglich. [Ersteintrag in der VAB: 31.08.2014]

Lexikon der Nachhaltigkeit
inhaltl. Konzeption u. Red.: Klaus Dosch ... Aachener Stiftung Kathy Beys. - Aachen, 2014. - Tab.
Themenkomplexe: Einstieg in den Nachhaltigkeitsdiskurs: Bildungsanbieter und -medien; Definitionen und Nachhaltigkeitsmodelle; Indikatorensysteme unterschiedlicher Personen, Gruppen und Institutionen; Probleme, hier schwerpunktmäßig Klimawandel und Klimaschutz; Nachhaltigkeitsstrategien; Wachstumsdebatte; Ziele. - Weltpolitik: internationale Abkommen und Bündnisse; Länderprofile; UNO. - Deutsche Politik: Bund, einzelne Bundesländer, Kommunen, Nationale Nachhaltigkeitsstrategie, Parteien, Institutionen. - Europapolitik: EU-Staaten; EU-Gremien; europäische Länder außerhalb der EU; EU-Programme und -Verträge. - Wirtschaft, Herausforderungen für Unternehmen, Finanzen, u. a. Börsenindizes, Markt nachhaltiger Kapitalanlagen, Zusammenstellungen von Anbietern von Wirtschaftsinformationen bzw. Finanzinformationen. - Zivilgesellschaft: Forschungseinrichtungen, Gewerkschaften, Kinder- und Jugendorganisationen, Kirchen, Nichtstaatliche Organisationen, Stiftungen, Verbände und Netzwerke. - Geschichte, v. a. zur Entwicklung der Bemühungen um eine nachhaltige Politik durch internationale Organisationen und deren Abkommen. - Schlagwortindex, Volltextsuche. [Ersteintrag in der VAB: 11.06.2014]

Aktionsplan Nanotechnologie 2015
Hrsg.: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Referat "Schlüsseltechnologien; Strategie und Grundsatzfragen". - Bonn ; Berlin, 2011. - 57 S. : Ill. - (Ideen, Innovation, Wachstum : die Hightech-Strategie für Deutschland)
41 Anm., 32 Lit., teilw. im Internet

Informationsbroschüre, die technologische Leistungsfähigkeit und internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft im Blickwinkel. Erwartungen der Bundesregierung an die Potentiale der Nanotechnologie, Politikziele, Sachstand, Aktionen. Nanotechnologie als Wirtschaftsfaktor und Gegenstand der Wirtschafts- und Innovationsförderung. Schlüsseltechnologie für Problemlösungen auf den Gebieten Klima/Energie, Gesundheit/Ernährung/Landwirtschaft, Elektromobilität/Verkehr, Telekommunikation/Elektronik, Sicherheitstechnik. Gegenstände der Forschungsförderung und produktbezogener Aktivitäten. Öffentliches Image der Nanotechnologie, Image bei Verbrauchern, dem gelten Untersuchungen sowie die Informations- und Kommunikationspolitik. Risikobewertung, Sicherheitsforschung und gesetzliche Regulierung bei Verbraucherprodukten mit Nanomaterialien, Forschung und Strategien für den Arbeitsschutz sowie Umweltschutz. Internationalisierung der Forschung, Entwicklung und Vermarktung im Rahmen der EU und OECD. [Ersteintrag in der VAB: 15.05.2013] [VAB-Eintrag aktual.: 27.11.2014]

Late lessons from early warnings
European Environment Agency. - Copenhagen K. - (EEA report ; ...)
2. Science, precaution, innovation. - 2013. - 746 S. : Tab., Ill., graph. Darst. - (... ; 1/2013). - Literaturangaben

Ausgehend von Lehren aus allgemein anerkannten Umwelt- und Gesundheitstragödien aufgrund fehlenden Vorsorgeverhaltens bei riskanten Technologien im Volume 1 (2001), jetzt 20 Fallstudien zu potentiellen Risiken, wie sie von gentechnisch veränderten Organismen, Nanotechnologie, chemischen Stoffen wie Bisphenol A, neuen Pestiziden, Mobiltelephonen (Hirntumore) und Neobiota ausgehen. Die Studien decken die Beziehung zwischen der Wissenschaft und mächtigen Interessengruppen, die Kurzsichtigkeit der Experten, die Regulierungsentscheidungen wissenschaftlich fundieren sollen ("regulatory science"), und ihre Rolle bei der Identifizierung, Bewertung und Steuerung von Risiken auf. Untersuchen auch Fälle von Vorsorgeentscheidungen aufgrund von Risiko-Anzeichen, die sich später als gegenstandslos erwiesen. Themengruppen: Gesundheitsrisiken; Umweltrisiken; Risiken aus aktuell aufkommenden Technologien; Kosten, Recht und Gerechtigkeit für frühe Warner und späte Opfer, Spannungsfeld zwischen Vorsorge und Innovation; Konsequenzen für Wissenschaft, Regierung, öffentliches Engagement. - Todesfälle und Umweltschäden hätten vermieden werden können, wären die ersten Warnsignale ernst genommen worden. Die Forschungsfinanzierung, bisher auf bekannte Schadstoffe konzentriert, sollte die unbekannten Risiken in den Fokus nehmen. Die Risikoabschätzung sollte durch einen breiteren Ansatz, der Komplexität der biologischen und ökologischen Systeme gerecht wird, realitätsnäher werden. Entscheidungen für Handeln ohne Prävention gehen häufig die Wirtschaft zurück; die allgemeine Öffentlichkeit sollte stärker in Vorsorgeentscheidungen einbezogen werden. [Ersteintrag in der VAB: 08.05.2013]

Späte Lehren aus frühen Warnungen : das Vorsorgeprinzip 1896-2000
Hrsg. d. dt.spr. Ausg.: Umweltbundesamt ; Hrsg. d. engl.spr. Originalausg.: Europäische Umweltagentur. Red.: Poul Harremoes ... - Berlin, 2004. - V, 235 S.
Literaturangaben

Fallstudien zum Vorsorgeverhalten der politischen Entscheidungsträger im Umgang mit Risiken für die Gesundheit der Bevölkerung und die Umwelt in Europa. Zeigen, daß Reparatur und Nachsorge keine Alternativen zur Vorsorge darstellen. Zur schwierige Abwägung des Für und Wider von Prävention oder politischer Untätigkeit. Politischer Handlungswillen erweist sich als ausschlaggebender als die Verfügbarkeit verläßlicher Informationen zum möglichen Risiko. Schlußfolgerungen für die Zukunft. - Die Fallstudien beschreiben jew. den Hergang von den ersten Warnungen über die Reaktionen von Industrie und Regierung, das Schadensausmaß, die daraus zu ziehenden Lehren: Meeresfischerei; ionisierende Strahlung, Röntgenstrahlung, radioaktive Materialien, medizinische Radiologie; Benzol als Lösungsmittel und im Benzin; Asbest; polychlorierte Biphenyle (PCB); Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), Zerstörung der Ozonschicht; synthetisches Östrogen Diethylstilboestrol (DES); Antibiotika als Wachstumsförderer; Schwefeldioxid; Methyltertiärbutylether (MTBE) als Ersatz für Blei in Ottokraftstoffen ("Klopfbremse"); Chemikalienkontamination großer Seen (PCB, DDT und verwandte Pestizide); Anstriche von Booten und Schiffen mit TBT-Farben (Tributylzinnverbindungen); Steroidhormone (östrogener Wachstumsförderer); Rinderwahnsinn (Bovine spongiforme Enzephalopathie - BSE). [Ersteintrag in der VAB: 28.04.2013] [VAB-Eintrag aktual.: 10.06.2014]

Öko-Institut e. V.: Forschungsberichte/Studien
Freiburg
2000 -
Einige ältere Titel

Umfangreiches Angebot an Volltexten zu den Arbeitsgebieten des Instituts: Nachhaltiges Wirtschaften (Konsum; Kreislaufwirtschaft; Finanzmärkte; Landwirtschaft; Informationsgesellschaft; Beschaffungswesen). - Sicherheit und Gesundheit (Anlagensicherheit; Entsorgung radioaktiver Abfälle; Strahlenschutz; Ernährung; Gentechnik; Emissionen, Immissionsschutz). - Politik und Recht (Umweltrecht; Klimaschutzpolitik; Governance und Steuerung; Bürgerbeteiligung). - Umwelthandlungsfelder (Energie; Mobilität; Bauen und Wohnen; Tourismus; Freizeit und Sport). Zugriff über eine Recherche nach Titel, Autor, Erscheinungsjahr, Arbeitsgebiet oder Volltextsuche. [Ersteintrag in der VAB: 01.01.2004] [VAB-Eintrag aktual.: 16.12.2016]

Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung : digitale Bibliothek
1.10.2002. - Bonn, 2002
Volltexte aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Umwelt, Geschichte u. a. Deutschland und andere Länder. Zugriff über eine Recherche oder eine alphabetisch geordnete Titelliste. Die Recherchemaske bietet eine Listenauswahl nach Autoren, Themen, behandelten Regionen, Schriftenreihen. Außerdem Freitextrecherche. [Ersteintrag in der VAB: 16.11.2002]

Banken 2000 : Herausforderung Informationsgesellschaft
Bundesverband deutscher Banken. - Berlin, 2000
Nicht mehr als Volltext im Internet auffindbar

Gliederung: Auf dem Weg in die Informationsgesellschaft: Die globale Vernetzung revolutioniert die Weltwirtschaft; Ändern sich die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten?; Aufgaben und Gestaltungsspielräume der Wirtschaftspolitik. - Banken im globalen Wettbewerb: Bankenaufsicht; Wettbewerb in der Kreditwirtschaft; Finanzplatz Deutschland; Bilanzpublizität und Finanzmarkttransparenz; Steuerpolitik; Banken und Kunden; E-Commerce; Europäische Wirtschafts- und Währungsunion; Das internationale Umfeld. - Bankpolitische Chronik [Ersteintrag in der VAB: 07.07.2000] [VAB-Eintrag aktual.: 28.11.2014]

Stimulating creativity and innovation in Europe : benchmarking report 2000
UNICE Innovation Task Force. Chairman: Herbert Steinwender. - This report will serve as the background document during the European Business Summit in Brussels on 9-11 June 2000. - Brussels, 2000. - 46 S. : zahlr. graph. Darst.
In Europa gibt es viele, aber aber nicht ausreichend viele innovative Unternehmen, dies insbes. in den Zukunftsindustrien. Zum Vergleich werden die USA, aber auch andere außereuropäische Staaten herangezogen, die Situation einzelner europäischer Länder wird angesprochen. KMU sind ausdrücklich mit einbezogen. Resultat des Berichts sind Empfehlungen und ein Aktionsplan für die Regierungen und Unternehmen Europas. Die Bürger müssen risikobereiter werden, eine positivere Haltung zum Unternehmertum und zu neuen Technologien entwickeln, ihre Akzeptanz innovativer Produkte und Dienstleistungen - dies zeigt sich deutlich im Bereich Biotechnologie - muß steigen; Universitäten müssen neues Wissen schneller schaffen und verbreiten; Manager u. a. Beschäftigte ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickeln; Regierungen den Einstellungswandel der Bevölkerung Innovationen gegenüber voranbringen helfen; die Wirtschaft muß kreativitäts- und innovationsfördernde Unternehmenskulturen schaffen, Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Produkte und Märkte ausschöpfen, ihre Beschäftigten kontinuierlich fortbilden. Weitere Einzelaspekte sind Marktbarrieren, Investition in Forschung und Entwicklung sowie Finanzierungsmöglichkeiten, Patentwesen, Bildungsstand im Bereich Mathematik/Informationstechnik, Kooperation von Wirtschaft und Universitäten u. v. m. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 15.06.2000] [VAB-Eintrag aktual.: 18.12.2016]

"Erfurter Erklärung"
Organisationsbüro "Aufstehen für eine andere Politik". - Frankfurt/Main, 1997 - 1999
"Bis hierher und nicht weiter : Verantwortung für die soziale Demokratie", die "Erfurter Erklärung" (1997), unterzeichnet von namhaften Vertretern aus der Politik, Wissenschaft und Kultur, im Volltext. Sie wendet sich an die damaligen Oppositionsparteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen, PDS mit Forderungen an eine Politik, die eine gerechtere Verteilung der Einkommen und Güter als zentrale Aufgabe begreift, nachdem in der Bundesrepublik der soziale Konsens, auf dem ihr Erfolg bisher beruhte, durch radikale Umverteilung zugunsten der Einfluß-Reichen zerstört wird. Erforderlich ist eine Kurskorrektur der Steuerpolitik: Geldtransfers, Gewinne, Groß-Erbschaften, Vermögen, Spekulationen mit Grund und Boden und Umweltzerstörung müssen spürbar stärker besteuert werden. Gesetzlicher Ausgleich der Lasten zwischen West und Ost, Alt und Jung, Erben und Armen. Volltexte weiterer Papiere, die im Gefolge der "Erklärung" entstanden sind. Demonstrationen, Bundesweiter Ratschlag "Erneuerung braucht Perspektive" am 29. und 30. Januar 1999 in Erfurt. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 09.10.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 18.08.2012]

 

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Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 18.12.2016. © Ingrid Strauch 1999/2016