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Religionspädagogik  

- Religionspädagogik -

Islamischer Religionsunterricht an deutschen Schulen : ein Vortrag
Marlies Wehner. Islamische Hochschulvereinigung an der Universität zu Köln. - Köln, 1999. - 15 S.
21 Anm.

Die öffentliche Auseinandersetzung um den Islamischen Religionsunterricht, die 570 000 Schüler betrifft, ist nur ein Beispiel für den Umgang der Mehrheitsgesellschaft mit der religiösen Minderheit, von der einseitige Anpassungsleistungen quasi als Beweis der muslimischen Zivilisiertheit (!), erwartet werden. Eine Einigung über gemeinsame Glaubensgrundsätze auf der Basis des Korans und der Sunna mit dem Ziel der Curricula-Entwicklung ist nicht das größte Problem. Die Umsetzung in die Schulpraxis obliegt deutschen Instanzen, die ihren Ansprechpartner in der islamischen Religionsgemeinschaft in Deutschland zu finden haben. Fragen, die für eine juristischen Vorgaben entsprechende Umsetzung geklärt werden müssen. Realiter werden die Muslime anstelle staatlicher Unterstützung bei der Umsetzung rechtlicher Vorgaben in die Praxis mit Vermeidungs- und Verzögerungskonzepten konfrontiert, obwohl die derzeitige Praxis nicht den grundgesetzlichen Vorgaben entspricht. Überblick über die derzeit praktizierten bzw. diskutierten Unterrichtsmodelle, die auf unterschiedlichen Rechtsgrundlagen beruhen und bei denen es sich teilw. um bekenntnisfreie Religionskunde handelt, die die Frage der Gleichstellung der Religionsgemeinschaften nicht löst. Blick auf die Argumente, mit denen die Debatte auf Nebengleise gelenkt und damit der Fortgang behindert wird. Zur Frage, warum diese Verzögerungsstrategien funktionieren; warum der Staat das für inhaltliche Fragen notwendige Gespräch mit den islamischen Spitzenverbänden nicht sucht; warum die betroffenen Eltern nicht in die Debatte einbezogen werden. (VAB) [17.09.2001]

Projekt Weltethos : auf dem Weg zu einem Dialog unter den Religionen ; ein Video- und Audioprojekt im Fach "Religionskunde und Ethik" ; [Schlußbericht]
Benno Bühlmann-Villiger ; Hans Hirschi. Kantonsschule Luzern. - Luzern, 1999
11 Lit.

1995 hat die Schule als Reaktion auf die multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft der Schweiz, die sich zunehmend auch in der Schule widerspiegelt, das bekenntnisneutrale Fach "Religionskunde und Ethik" an der Oberstufe des Gymnasiums eingeführt. Die von Hans Küng neu ins Bewußtsein gerufene Erkenntnis, daß die Religionen der Welt in elementaren Fragen des Ethos übereinstimmen, bildet eine ideale Ausgangslage für eine vertiefte Auseinandersetzung und Diskussion mit Gymnasiasten, hier 5. und 6. Klasse, und ist situiert in das neue Konzept des Religionsunterrichts an Gymnasien, dessen Ziele die Konstituierung und Förderung eines weltanschaulich-religiös mündigen Subjekts und die Befähigung zum Dialog mit Andersgläubigen und Andersdenkenden sind. Projektverlauf und Evaluation. Das Projekt wurde für die Beteiligten insgesamt zu einer wertvollen Erfahrung, die noch lange in Erinnerung bleiben wird. [14.09.2001] [30.03.2002]

Religionspädagogik-Seminar : Skriptenübersicht
von Franz Ecker. Pädagogische Akademie des Bundes in OÖ. - Last modified: 06.12.1999. - Linz, 1999. - Ill.
Literaturangaben

Skripten zum 1. bis 6. Semester. Darunter auch eine Einführung in die Religionspädagogik, die 1968 an der Pädagogischen Akademie Pflichtfach für alle angehenden Lehrer wurde. Inhaltlich geht es dem Fach um die Beziehung zwischen Mensch und Religion, die Beziehung zwischen Religion und Erziehung und um die Legitimation und (kritische) Diskussion der religiösen Erziehung. Die behandelten Inhalte sollen für jeden Lehrer unabhängig von seiner religiösen Einstellung relevant sein. Es handelt sich nicht um eine Ausbildung zum Religionslehrer. Die Religionspädagogik hat das im Menschen vorhandene Fundamental-Religiöse und dessen Gestalt und Ausformung (vor allem) innerhalb der christlichen Religion aufzuweisen. (VAB) [11.12.1999]

 

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Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 27.06.2003. © Ingrid Strauch 1999/2003 |