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Sozialwissenschaften und Politikwissenschaft   > Politikwissenschaft > Politische Theorie
Politische Theorie   [Politische Philosophie - Politische Richtung]

- Politische Theorie -

Siehe auch Politische Ökonomie

Krisis : Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft
Förderverein & Redaktion Krisis e.V. - Nürnberg
1976 -

Verfolgt einen wertkritischen Ansatz. Wird getragen von einem lose organisierten Diskussionszusammenhang von Personen und Gruppen, die die vorgebliche Alternativlosigkeit des kapitalistischen Weltsystems nicht akzeptieren. International ausgerichtet. - Zur aktuellen Krise (Finanzkrise). - Theoretische Texte zu: Wert, Ware, Fetisch; Kritik der Arbeit; Staat, Politik, Demokratie und Rechtsform; Krisentheorie und Krisenanalyse; Patriarchat und Geschlechterverhältnis; Antisemitismus und Rassismus; Sozialkritik; Aufklärung und Gegenaufklärung; Subjektkritik; Krieg und Gewalt; Naturverhältnis und Ökologie; Kultur- und Ideologiekritik; Alltag und Wahn; Kritik der traditionellen Linken; gesellschaftliche Emanzipation; Theorie und Praxis; der Mythos vom Kampf der Kulturen; Tagesgeschehen. In der Rubrik "Zum Einlesen" u. a. der Beitrag "Was ist Wertkritik". [Ersteintrag in der VAB: 15.05.2008] [VAB-Eintrag aktual.: 28.12.2011]

Zur Kritik der politischen Kultur : Texte zur Diskussion von Kultur, Ökonomie, Philosophie und Psychologie in Theorie und Anwendung
Hrsg.: Wolfram Pfreundschuh. - München, 2013
Rubriken: Kultur; Kunst; Medien; Ökonomie; Philosophie; Politik; Politische Ästhetik; Politische Ökonomie; Psychiatrie; Psychologie; Was tun?; Zwischenmenschlichkeit. Fachbeiträge zu jedem Thema, ggf. Diskussionsbeiträge und Diskussionsforen. Marxistischer Ansatz. - Zugrunde liegt folgender Kulturbegriff: "Kultur ist der existierende Lebenszusammenhang von Geist, Kraft, Erfindungsreichtum, Gestaltung, Liebe und Sinn, den die Menschen entwickelt und ihren Produkten und Produktionsmitteln geben und gegeben haben. Sie ist geschichtliche Gegenwart ihrer Arbeit und ihrer Bedürfnisse, welche darin verwirklicht sind, und sie ist geschichtliches Resultat aller bisherigen Produktion von Gegenständen für menschlichen Bedarf in einem bestimmten Lebensraum, in welchem ihr Stoffwechsel vollzogen wird. Kultur ist der unmittelbare Lebenszusammenhang von Menschen, auf den sich ihre Bedürfnisse beziehen und in welchem sie miteinander verkehren und sich als Menschen betätigen, erkennen, anerkennen und erzeugen. Sie ist Resultat und Bedingung menschlicher Lebensäußerung, Inhalt ihres Reichtums." (gek. zit. aus: Kulturkritisches Lexikon. http://www.kulturkritik.net/Begriffe/k.html#Kultur ). [Ersteintrag in der VAB: 16.05.2003] [VAB-Eintrag aktual.: 25.08.2013]

open theory : ot
Maintainer: Stefan Meretz. - O. O., 2009
Hat nur noch Archivstatus.
Die zuletzt bestandenen 763 Projekte sind erreichbar.

Überträgt das Modell freier Softwareentwicklung auf die Entwicklung von Theorien für ein freies Leben. Ebenso wie Freie Software durch viele Entwickler besser wird, sollte dies auch bei Theorie- und Gedankenentwicklung klappen. Die bereitgestellte technische Plattform ermöglicht die Einrichtung von thematischen Projekten als Räumen für gemeinsame Textentwicklung durch die Abgabe und Kommentierung von Statements. "open theory" selbst ist eines der derzeit 42 Projekte und stellt damit Ziele und Methode von ot zur Diskussion. Anliegen sind Freiheit von Unterdrückung und Bevormundung, vom Zwang zur Lohnarbeit, von Warenmüll und Kommerzwahnsinn, von der Unfreiheit des Lebens. Alle Texte sind öffentlich zugänglich. Wer mitdiskutieren oder ein Projekt gründen will, muß sich als Mitglied eintragen. Ein Projektgründer stellt zunächst einen in kommentierbare Absätze gegliederten Basistext bereit, von dem er eine neue Version veröffentlichen kann, wenn die Diskussion einen entsprechenden Stand erreicht hat. Neben rein thematisch definierten Themen gibt es Partei- oder Arbeitsgruppenbezogene sowie regionale Projekte. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 12.04.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 20.08.2011]

Die Wiedergeburt des nationalistischen Denkens : Gefahr für die Demokratie ; eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung am 23./24. März 1995 in Potsdam
Forschungsinstitut der Friedrich-Ebert-Stiftung, Abt. Arbeits- und Sozialforschung. - Bonn, 1995. - (Gesprächskreis Arbeit und Soziales ; 52)
Literaturangaben

Nach der Vereinigung Deutschlands mehren sich die Stimmen, die ein konservatives Nationenkonzept favorisieren. Das "deutsche Volk" wird hierbei als eine Abstammungsgemeinschaft definiert, die über die gemeinsame Geschichte, Kultur und Tradition verbunden ist. In diesen Nationen- und Identitätskonstruktionen verbirgt sich die Gefahr, daß andere Nationen und bei uns lebende Fremde abgewertet werden. Die Alternative ist ein republikanisches Staatsverständnis, das allen dauerhaft auf einem Staatsgebiet lebenden Bürgern die gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen ermöglicht. Das Kriterium für die Zugehörigkeit zur Gesellschaft ist dann die Akzeptanz gemeinsamer demokratischer Grundwerte. (Vorbem., gek.). - Enth.: Hoffmann, Lutz: Das "deutsche Volk" als Integrationsideologie und seine historische Entwicklung. - Klose, Dagmar: Deutsche Identität im vereinten Deutschland. - Westle, Bettina: Nationale Identität und Demokratieverständnis junger Deutscher. - Keskin, Hakki: Nationalismus und Rassismus im vereinigten Deutschland : Auswirkungen auf die Einwanderer und Gegenstrategien. - Stöss, Richard: Die "neue Rechte" in der Bundesrepublik. - Nestvogel, Renate: 'Fremdes' und 'Eigenes' zwischen Ausgrenzung und Vereinnahmung. - Schulte, Axel: Das Zusammenleben von Zuwanderern und Einheimischen gestalten : eine Aufgabe in der multikulturellen Demokratie. [Ersteintrag in der VAB: 04.09.2000]

 

Homepage: http://www.virtuelleallgemeinbibliothek.de

Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 18.06.2016. © Ingrid Strauch 1999/2016