Virtuelle Systematik Schlagwörter Verfasser Körperschaften
Allgemeinbibliothek Home Impressum, Datenschutz

 

Rechtswissenschaft   > Privatrecht > Wirtschafts- und Handelsrecht
Wirtschafts- und Handelsrecht  

- Wirtschaftsrecht und Handelsrecht -

Internationale Wirtschaftsabkommen siehe unter Internationale Wirtschaftsorganisation

International Centre for Settlement of Investment Disputes: Cases
Washington, D. C.
1972-

Investor-Staat-Streitbeilegungsverfahren, Falldokumentation in Form einer recherchierbaren Datenbank. Derzeit 505 Fälle. Filtermöglichkeiten u. a. nach Staat (Kläger, Beklagter), Fallstatus, Schlichtungsverfahren oder Schiedsgerichtsverfahren, zugrundeliegenden Regeln, Gegenstand der Investitionsstreitigkeit, Wirtschaftssektor. Teilweise sind digitalisierte Originaldokumente beigegeben, darunter u. a. in 141 Fällen die Entscheidungen, 118 Fällen Schiedssprüche, 48 Verfahrensregeln; Fallselektion nach beigegebenen Dokumenten möglich. Deutschland ist in 28 Fällen als Kläger, zwei Fällen als Beklagter betroffen. - Zugang zum Text des ICSID-Übereinkommens (1965) und zu ICSID-Regeln. [Ersteintrag in der VAB: 12.02.2015]

Digest of international investment jurisprudence
Ed.: Jörn Griebel ; Christoph Hölken. International Investment Law Centre Cologne. - Cologne, 2015
Systematische Zusammenstellung von derzeit mehr als 1 000 von Tribunalen abgegebenen Statements aus den Zeiträumen 1990-2002 und 2010-2015. Für Rechtswissenschaftler, praktizierende Juristen, Studierende. Zugang thematisch oder nach Fällen. Bei den Falldarstellungen auch Link zur Entscheidung des Tribunals und zum Text der Rechtsgrundlage (Vertrag, Konvention). - Gesonderte Zusammenstellung von Statements bezogen auf wichtige Verträge oder Konventionen wie z. B. dem Wiener Übereinkommen über das Recht der Verträge oder dem Übereinkommen zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten zwischen Staaten und Angehörigen anderer Staaten (ICSID-Konvention). [Ersteintrag in der VAB: 11.02.2015]

Bekanntmachungsplattform für außergerichtliche Rechtsdienstleistungen
Landesjustizverwaltungen. Für d. Richtigkeit u. Vollständigkeit sind d. beteiligten Gerichte verantwortl. - Düsseldorf : Land Nordrhein-Westfalen, 2015
Wird mehrmals tägl. aktual.

Datenbankbasiertes, länderübergreifendes Rechtsdienstleistungsregister gem. 16 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG), verzeichnet die Bekanntmachungen aller deutschen Registrierungsbehörden. Erstreckt sich auf Inkassodienstleistungen, Rentenberatung und Rechtsdienstleistungen in einem ausländischen Recht; diese Dienste dürfen nur durch registrierte Personen mit besonderer Sachkunde erbracht werden, sofern es sich um eine Tätigkeit in konkreten fremden Angelegenheiten handelt, bei der eine rechtliche Prüfung des Einzelfalls erforderlich ist ( 2 RDG). Ein Registereintrag beinhaltet Namen und Adresse des Erlaubnisinhabers, Tätigkeiten, auf die sich die Erlaubnis erstreckt, Registrierungsbehörde. Suchmöglichkeiten: Aktenzeichen, Name/Firma, Adresse. Vorauswahl: Bundesland, Registrierungsbehörde, Datum der letzten Veröffentlichung, Tätigkeitsbereich. - Desgl. Datenbank bestandskräftiger Untersagungen. - Liste der zuständigen Registrierungsbehörden. [Ersteintrag in der VAB: 29.01.2015]

Comparative report on consumer policy regimes : a comparative study of consumer policy regimes identifying how the UK's consumer policy regime compares with those of our OECD partner countries
Department of Trade and Industrie. - London, 2003
Gesamtbericht über Ziele der Verbraucherpolitik sowie Methoden und Wege der Durchsetzung des Verbraucherschutzes. Länderstudien Australien, Kanada, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Niederlande, UK, USA, EU. Tab. Zusammenfassung. - Unterscheidet zusammenfassend grob folgende Modelle zur Realisierung des Verbraucherschutzes: Konsens- und interventionistisches Modell, vermeidet stärkere Regulierung, setzt auf staatlich gelenkte Schlichtungsgespräche; Mischung privaten und öffentlichen Zwangs auf dem Gerichtsweg (z. B. UK); keine staatliche Intervention, nur privates Handeln zumeist seitens Einzelpersonen (z. B. Deutschland). In Deutschland definiert der Staat die gesetzlichen Rahmenbedingungen, um die Durchsetzung seiner Rechte kümmert sich der Verbraucher. [Ersteintrag in der VAB: 02.01.2004] [VAB-Eintrag aktual.: 16.02.2015]

Financial information system : money advice ; Datenbank-Recherche
Institut für Finanzdienstleistungen e. V. - Hamburg, 2003
27 000 Nachweise von Pressemeldungen, Gesetzen (mit Volltext), Gerichtsurteilen (mit Volltext), Ratgebern, Literatur, Adressen. International. Breites Themenspektrum: finanzielle Allgemeinbildung, Banken, Sparkassen, Kreditinstitute, Finanzdienstleistungen, Kreditkarten, Verbraucherkonkurs, Existenzgründung, Versicherung (die einzelnen Versicherungsarten, auch Sozialversicherung, Versicherungsbetrug, Versicherungsinstitut u. a. Themen), Bausparen, Kapitalanlagen, Wertpapiere, Schecks u. v. a. Teilw. umfangreiche Annotationen. Derzeit 5 672 Gerichtsurteile (Deutschland) mit Volltext, 347 Volltexte deutscher Gesetze und Vorschriften. - Zugriff: feldorientierte Suche - darunter Sachgruppe, Länder/Regionen, Schlagwörter - oder Freitextsuche. - Ursprüngliches Anliegen war die Unterstützung der Arbeit der Verbraucherverbände. [Ersteintrag in der VAB: 20.04.2003]

Cohen, Milstein, Hausfeld & Toll, P.L.L.C. : specializing in class action law
Washington, D.C. ; Seattle ; New York, 2003. - Ill., graph. Darst.
Nachrichten und Dokumente zu teilweise international beachteten Sammelklagen wie z. B. Klagen von Holocaustopfern, NS-Zwangsarbeitern, Apartheid-Opfern in Südafrika. Sammelklagen stellen für Einzelpersonen oft die einzige Möglichkeit dar, gegenüber Großunternehmen ihr Recht durchzusetzen. Fachgebiete: Preiskartelle; Menschenrechtsverletzungen, Arbeitnehmer-Diskriminierung (z. B. Rassendiskriminierung, Frauendiskriminierung im Betrieb; Verbraucherschutz, Produkthaftung; Umweltschäden; Wertpapierbetrug, Rechtsmittel für Aktionäre; Gesundheit. Betroffen sind z. B. AOL Time Warner, Boeing, Ford Motor Company, Mercedes-Benz, Microsoft, Volkswagen, Wal Mart. Nachrichten, Mitteilungen, Quellenmaterial (darunter Anklageschriften), Sachinformation, Links, Pressespiegel. [Ersteintrag in der VAB: 28.02.2003]

Money Laundering Methods and Trends
Financial Action Task Force on Money Laundering. - Paris Cédex
2003-
2002 im Internet verfügbar: 1996,7 -

Beschreibung 2002: Themen sind / waren u. a.: Korruption; Piraterie sowie Entführung zwecks Erpressung; Menschenschmuggel; krimineller Mißbrauch von Freihandelszonen; Finanzierung des Terrorismus; Mißbrauch von Korrespondenz-Bankbeziehungen (gegenseitige Bankdienstleistungen von Banken, mittels derer eine Bank internationale Finanztransaktionen in Rechtsräumen abwickeln kann, in denen sie selbst keine Niederlassung unterhält); Korruption, in die zunehmend hochrangige Politiker verwickelt sind, und "private banking", das vermögenden Kunden einen höheren Grad an Diskretion gewährleistet als ihn "normale" Bankkunden erhalten; Mißbrauch von Inhaberwertpapieren und anderen Dokumenten mit Wertpapiercharakter; koordinierte Geldwäsche-Aktivitäten innerhalb der organisierten Kriminalität; Berichte über verdächtige oder ungewöhnliche Finanztransaktionen, denen im Kampf gegen die Geldwäsche ein hoher Stellenwert zukommt. - Ziel der FATF ist es, auf nationaler und internationaler Ebene politische Strategien zur Bekämpfung der Geldwäsche zu entwickeln und zu fördern. Derzeit 28 Mitgliedsstaaten. Die FATF begleitet die Implementation von Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche in ihren Mitgliedsstaaten, gibt einen Überblick über die Methoden der Geldwäsche und über Gegenmaßnahmen. Die Mitgliedsstaaten wenden die vierzig Maßnahmeempfehlungen der FATF an und haben sich zur Selbstüberprüfung und zu gegenseitiger Evaluation verpflichtet. [Ersteintrag in der VAB: 24.11.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 28.11.2014]

 

Homepage: http://www.virtuelleallgemeinbibliothek.de

Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 18.06.2016. © Ingrid Strauch 1999/2016