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Reader Sicherheitspolitik
Chefred.: Dieter Buchholtz. Hrsg.: Streitkräfteamt, Informations- und Medienzentrale der Bundeswehr. - Das Archiv ist im Aufbau. - Bonn Literaturangaben 2001 -
Grobgliederung: I. Die Bundeswehr vor neuen Herausforderungen: Internationale Strukturen und Wertsysteme (darin: Informationsfreiheit; Medien und Kriegsberichterstattung; Maghreb; Ostseeraum); Risikofaktoren und Risikofelder (darin: Konfliktregionen; europäische Energiesicherheit; internationaler Terrorismus); Instrumente internationaler Sicherheit (darin: OSZE, NATO, Vereinte Nationen); Deutschland und internationale Rahmenbedingungen; Bundeswehr (bisher nur: Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik; Innere Führung). - II. Leitgedanken für den militärischen Führer: Grundlagen des militärischen Dienstes (bisher nur: Christliche Botschaft und militärisches Führen; Streitkräfte im Zeitalter der Globalisierung; Tradition: beispielgebende Vorbilder). Weitere Themen geplant. Möglichkeit zur Volltextsuche. Schlagwortregister.
[01.07.2003]
Military resources
GlobalSecurity.org. Maintained by John Pike. - Alexandria, VA, 2002
Umfangreiches, detailliertes Informationsmaterial zum Militärwesen der USA: Waffensysteme; militärische Einrichtungen weltweit; Militäreinheiten; laufende militärische Operationen (Kampf gegen den Terrorismus, Südwestasien, ehemaliges Jugoslawien, Kampf gegen Drogen u. a), abgeschlossene Operationen seit dem 18. Jh., Strategien; Präsenz in anderen Ländern (Waffensysteme, Einrichtungen, Militärdoktrine) sowie gegenwärtige und vergangene Kriege und Konflikte seit 1945 weltweit. Die Informationen reichen über Zwischengliederungen hinab bis zur kleinsten Einheit: der einzelnen Waffe, der einzelnen militärischen Operation etc. Jew. auch Links zu weiterführendem Material. - Volltextmaterial: tägliche Militärnachrichten seit 2001; Berichte seit 1984; Organisationseinheiten und ihre Ausrüstung, Dienstvorschriften der einzelnen Waffengattungen; Dokumente zum Verteidigungsbudget seit 1997. - Links und Dokumente zu aktuellen Ereignissen.
[12.10.2002]
Fourth generation warfare : introduction and resources
Kettle Creek Corporation. - Atlanta, GA ; Las Vegas, NV, 2002. - (Defense and the National Interest)
Charakteristikum der "Vierten Generation der Kriegführung" ist es, daß mindestens eine Seite anders organisiert ist als eine Militärstreitkraft und nicht unter der Kontrolle einer nationalen Regierung operiert. Oft werden die nationalen Grenzen überschritten. Nach den Angriffen auf das Pentagon und das World Trade Center ist deutlich geworden, daß es sich bei dieser Kriegführung nicht einfach um "Terrorismus" handelt und daß sie nicht nur in von Armut gezeichneten Drittwelt-Ländern auftritt. Das Militär spielt eine geringere (aber nach wie vor entscheidende) Rolle als in der Kriegskunst der früheren Generationen, oft dient es der Unterstützung von eher politischen, diplomatischen, wirtschaftlichen Initiativen. Zusammenstellung einer Reihe von Material im Volltext mit dem Ziel, Gedanken und Diskussion anzuregen. Die Autoren stammen überwiegend aus Militärkreisen, aber auch aus der Wissenschaft. - Links zu Websites von oder über Gruppierungen, die gegenwärtig in irgendeiner Weise einen Krieg der Vierten Generation führen. - Der Hrsg. ist eine Unternehmensberatungsfirma, deren Wettbewerbsstrategien von Ideen des Militärstrategen Col John R. Boyd, USAF, abgeleitet sind. Die Webssite versteht sich als Beitrag zur Schaffung einer effektiven nationalen Verteidigung angesichts der aktuellen Formen der Bedrohung. (VAB)
[01.06.2002]
War times : the first casualty of war is truth
managing ed.: Bob Wing. Ed.: Jung Hee Choi. - San Francisco, Ca. 2002, Feb. -
Gegründet als Reaktion auf die Restriktionen des Pentagons gegenüber der Presse nach dem Terrorangriff am 11. September 2001. Will in Berichten die Wahrheit ans Licht bringen, das menschliche Antlitz der Ereignisse betrachten und herausfinden, welchen Interessen der von George Bush ausgerufene "permanente Krieg" realiter dient. Versteht sich als ein Bildungsinstrument für die Antikriegsbewegung in den USA.
[08.05.2002]
Katholisches Militärbischofsamt: Predigten, Vorträge und Texte
Walter Mixa ... Berlin 2000-
Predigten auf internationalen Soldatenwallfahrten, Vortrag zu den Themen Legitimation militärischer Einsätze der Streitkräfte und Militärseelsorge, "Kirche und Friede" (Kernaussagen von Basistexten katholischer Friedensethik), christliches Menschenbild und Innere Führung. - Der Beitrag zum Thema Legitimation von Militäreinsätzen faßt die Lehren zusammen, die die Kirche aus den beiden Weltkriegen gezogen hat, und zieht Schlußfolgerungen hinsichtlich der Aufgaben, Chancen und Grenzen der Militärseelsorge im Hinblick auf die friedensethische Gewissensbildung der Soldaten. Die Militärseelsorge darf nicht politisch oder militärisch instrumentierbar sein. An die Stelle des "bellum iustum" trat eine systematisch entfaltete kirchliche Soziallehre über "gerechten Frieden". In der katholischen Kirche können sich Soldaten, christliche Pazifisten und anerkannte Kriegsdienstverweigerer gemeinsam für den Frieden engagieren, allerdings wird dem Pazifisten abverlangt, im Grenzfall den gewaltsamen Schutz der Würde und der Rechte von Menschen zu bejahen. Politik und Öffentlichkeit stehen, auch im Nachhinein, wenn man klüger ist als vorher, in der Pflicht ethischer Legitimation von Militäreinsätzen, wobei - dies auch als Lehre aus der Kosovo-Krise - in erster Linie Forderungen an den öffentlichen, politischen Prozeß gestellt werden; der einzelne Politiker oder Soldat dürfen nicht isoliert zur Verantwortung gezogen werden. Zur Aufgabe der Militärseelsorge gehört auch die politisch-moralische Auswertung von Konflikten (z. B. Kosovo-Konflikt). (VAB)
[12.01.2002]
Zwischen der Durchsetzung nationaler Interessen und der Rolle als globaler Ordnungsmacht : Perspektiven künftiger amerikanischer Militäreinsätze
Stephan Böckenförde. Hrsg. von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Abteilung Internationaler Dialog, Internationale Politikanalyse. - Berlin, 2001 10 Lit.
Die USA werden sich für Militäreinsätze entscheiden, wenn das eigene Überleben oder die wesentlichen Pfeiler der Weltordnung auf dem Spiel stehen. Daneben werden Militäreinsätze Kosten-Nutzen-Erwägungen folgend ein Mittel unter anderen im Katalog machtpolitischer Möglichkeiten sein. Der Brennpunkt des Weltordnungskonfliktes wird in Asien liegen, wo es zu einem u. U. stark destabilisierenden Nebeneinander von neuen Machtzentren (China, Indien, Japan) und schwachen Regionen (indonesisch-philippinischer Raum, Pakistan/Afghanistan, schwach besiedelter östlicher Teil Rußlands) kommen wird. Neu ist eine direkte Konkurrenz der USA mit den aufsteigenden Mächten um Märkte und Ressourcen (Weltenergiereserven). "States of concern" bzw. "rogue states" bleiben weiterhin z. B. der Irak, Iran, Nordkorea, Libyen. Neu sind "trans-" bzw. "post-nationale" Gefahren, insbes. der internationale Terrorismus, gegen den die herkömmlichen diplomatischen und militärischen Mittel nicht greifen, sowie aus Umweltproblemen resultierende Krisen. Fünf Formen militärischer Einsätze sind denkbar, wobei die USA für die "großen Kriege" am besten gerüstet sind, die jedoch aufgrund hoher politischer Kosten am unwahrscheinlichsten erscheinen. Details zu den sicherheitspolitischen Vorstellungen innerhalb der neuen US-Regierung. Ein Trend einer Renaissance der Geopolitik im asiatischen Raum deutet sich an. Insgesamt liegt eine Fortsetzung der Politik des "ausgewählten Engagements" mit zunächst möglichst wenig Einsätzen und isolierten Luftschlägen nahe (als Vergeltungsmaßnahmen sowie gegen Staaten, die im Verdacht stehen, Stützpunkte für den internationalen Terrorismus zu sein). Das Militär vollzieht einen Paradigmenwechsel weg von der "Zwei-Kriege"-Doktrin hin zu der Vorstellung mehrerer unterschiedlich großer Einsätze mit divergierenden Zielen. Beschreibung regionaler Konfliktszenarien (Europa; Asien; Naher und Mittlerer Osten; Afrika; Lateinamerika). Konsequenzen für Westeuropa. (VAB)
[21.09.2001] [16.03.2006]
Europäische Sicherheit online
Chefred.: Henning Bartels. Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik ; Clausewitz-Gesellschaft. - Hamburg : Koehler ; Mittler Erscheint monatlich. - Forts. von: "Europäische Wehrkunde", "Wehrwissenschaftliche Rundschau" und "Wehrforschung" 2000,10 -
International ausgerichtet. Beiträge zum Themenspektrum: Sicherheitspolitik, Verteidigungspolitik, nationale und internationale Konflikte, Streitkräfte, Wehrtechnik u. a., nur ein Teil der Beiträge im Volltext. Hauptsächlich aus Deutschland Meldungen über neue wehrtechnische Produkte, Firmenmeldungen.
[07.05.2001]
IFDT : Information für die Truppe ; Zeitschrift für Innere Führung
Hrsg. Bundesministerium der Verteidigung, Fü S I. Chefred.: Dieter Buchholtz. - Bonn Erscheint monatl. 1999,6 -
Ressorts: Friedenssicherung; Bürger und Staat; Geschichte; Die Welt. Trägt dazu bei, eine am Leitbild des Staatsbürgers in Uniform orientierte Führungskultur in den Streitkräften der Bundesrepublik Deutschland zu etablieren. Versteht sich als Orientierungshilfe für die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen der Zukunft und als Mittlerin zwischen den Streitkräften und der Gesellschaft. Bemüht sich, gesellschaftliche Entwicklungen für die Soldaten transparent zu machen und der Öffentlichkeit Einblick in die Kultur einer praktizierten Inneren Führung zu geben.
[15.05.2001]
Chronologie zur schweizerischen Sicherheitspolitik
// In: Bulletin zur schweizerischen Sicherheitspolitik / Forschungsstelle für Sicherheitspolitik und Konfliktanalyse, ETH Zürich. - Zürich Erscheint jährl. 1992/1993 (1993) -
Erfaßt nachrichtlich Ereignisse, die einen Bezug zur schweizerischen Sicherheitspolitik haben.
[22.01.2000] [23.03.2003]
Eine Allianz für das 21. Jahrhundert : Kommuniqué der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer der Nordatlantischen Allianz auf ihrem Gipfeltreffen am 24.04.1999 in Washington anläßlich des 50. Jahrestags der NATO
Washington, 1999
Die gegenwärtigen sicherheitsrelevanten Entwicklungen, die Position der NATO dazu, die bisherige Politik der NATO, Leitlinien für das weitere Vorgehen, Planungen. (VAB)
[13.08.1999] [23.03.2003]
Perspektiven deutscher Außen- und Sicherheitspolitik : Vortrag beim 7. Aktuellen Forum zur Sicherheitspolitik der Bundesakademie für Sicherheitspolitik für Chefredakteure am 27.01.1999, Bad Neuenahr
von Wolfgang Ischinger. - Bad Neuenahr, 1999. - 11 S.
Geht aus von der Koalitionsvereinbarung der neuen Bundesregierung, die die außen- und sicherheitspolitischen Interessen durch ihren europäischen und globalen Bezug definiert. Ausführungen zur Sicherheitslage; Faktoren sind u. a. offene Handelswege, Zugang zu Rohstoffen, eine funktionierende Welthandelsordnung, Währungsstabilität, eine intakte Umwelt, eine von dem Respekt vor den Menschenrechten geprägte Staatengemeinschaft. Erhebliches Destabilisierungspotential durch Krisenherde, dies nicht nur im Kosovo. Auch zur Rolle der EU: kollektive Verteidigung bleibt NATO-Aufgabe, aber die EU muß ein eigenes militärisches Krisenmanagement entwickeln, schrittweise Überführung der WEU in die EU. Fünf große Handlungsfelder, für die das neue Strategische Konzept der NATO die weitere Richtung weisen wird. (Erst. auf Basis der vollst. Fassung; VAB)
[13.08.1999] [16.03.2006]
Das Strategische Konzept des Bündnisses
NATO. - Washington, 1999
Seit dem strategischen Konzept von 1991 haben sich tiefgreifende politische und sicherheitspolitische Entwicklungen vollzogen. Auch komplexe neue Risiken für euro-atlantischen Frieden und Stabilität, einschließlich Unterdrückung, ethnischer Konflikte, wirtschaftlicher Not, des Zusammenbruchs politischer Ordnungen sowie der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Das neue Konzept wird die NATO bei ihrer anspruchsvollen Agenda leiten, zu der u. a. größere Verantwortung der europäischen Verbündeten und Vorbereitung auf den Beitritt neuer Mitglieder gehören. Zweck und Wesen des Bündnisses bleiben unverändert. - Zweck und Aufgaben der NATO; Das sich entwickelnde strategische Umfeld, sicherheitspolitische Herausforderungen und Risiken; Sicherheitspolitischer Ansatz; Streitkräfterichtlinien. (VAB)
[12.08.1999] [23.03.2003]
Bundeswehr aktuell
Hrsg.: Bundesministerium der Verteidigung. Chefred.: Burghard Lindhorst. - Berlin Erscheint wöchentlich. - 37 (2002) -
[11.08.1999] [21.03.2006]
Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages
Deutscher Bundestag, Wehrbeauftragter. - Bonn, 2001
Gem. Grundgesetz hat der Wehrbeauftragte zum "Schutz der Grundrechte und als Hilfsorgan des Bundestages bei der parlamentarischen Kontrolle" über die Streitkräfte tätig zu werden. Seine Zuständigkeit läßt sich mit "Grundrechte der Soldaten" und "Grundsätze der Inneren Führung" umreißen. Er wird auf Weisung des Bundestags oder Verteidigungsministeriums oder - und hier liegt ihr Schwerpunkt - aufgrund eigener Entscheidung tätig und er ist Petitionsinstanz für Soldaten. Die Jahresberichte (1995-2000 zum Download) machen deutlich, wie sich mit dem Wandel der Bundeswehr in den über 40 Jahren ihres Bestehens die Aufgabenerfüllung des Wehrbeauftragten verändert hat. Er ist "politischer" geworden, als ursprünglich vorgesehen. Die Folgen des Verfassungsgerichtsurteils zu den VN-Auslandseinsätzen werden er künftig in noch stärkerem Maße als Hilfsorgan des Deutschen Bundestags fordern. - Umfassende, grundlegende Informationen (Historisches, Rechtliches, Arbeitsweise u. a.). (VAB)
[07.08.1999] [19.05.2001]
Infos für Kriegsdienstverweigerer
Letzte Änderung: September 22, 2005. Friedenskreis Halle e. V. - Halle, 2005
Zum Umgang mit den Wehrdienstbehörden und zum Stellen eines Antrages auf Kriegsdienstverweigerung.
[01.07.1999] [11.03.2006]
Illoyal : Journal für Antimilitarismus
Hrsg.: Mit uns gegen die Wehrpflicht e. V. Red.: Frank Brendle... - Berlin Erschien viermal jährl. - Erscheinen eingestellt 1997,1 = Herbst - 2002,21 = Herbst
[27.06.1999] [20.02.2004]
Bundeswehr : Übersicht
Bundesministerium der Verteidigung. Chefred.: Manfred Baumgartner. - Berlin, 2006
Einsätze; Streitkräfte; Verwaltung; Sport; Soziales; Jugend und Karriere; Verschiedenes (Adressen, Besoldung und Versorgung, Zeitungen und Zeitschriften u. a.)
[27.06.1999] [21.03.2006]
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