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Mittelalter  

- Philosophie / Geschichte 500-1500 -

Tahafut al Tahafut = the incoherence of the incoherence
Abu Al-Walid Muhammad Ibn Ahmad Ibn Rushd Al-Qurtub. Translated from the Arabic. With introduction and notes by Simon van den Bergh. Publ. and distr. by the E. J. W. Gibb Memorial. - O. O., o. J.
Widerlegt Punkt für Punkt die Argumentation Al-Ghazalis in "Tahafut al-Falasifa". [16.09.2001]

Tahafut al-Falasifa = the incoherence of the philosophers : parallel English-Arabic text
by Hujjat al-Islam Abu Hamid Muhammad Ibn Muhammad Al-Tusi Imam Al-Ghazali. Translated, introduced, and annotated by Michael E. Marmura. - Provo, Utah : Brigham Young Univ. Pr., 1997. - (The Islamic Translation Series: Philosophy, Theology, and Mysticism)
Die Schrift markierte einen Wendepunkt in der geistigen und religiösen Geschichte des mittelalterlichen Islams und brachte einen Konflikt zwischen der islamischen spekulativen Theologie und der Philosophie zur Entscheidung. Die Philosophie ging davon aus, daß die Welt als zwangsläufige Konsequenz aus der göttlichen Essenz hervorgegangen ist. Al-Ghazali schließt daraus, daß die Philosophen die göttlichen Eigenschaften Leben, Wille, Macht und Wissen verneinen und demzufolge der Gott der Philosophen nicht der Gott des Koran ist. Um die islamischen Philosophen zu widerlegen, erklärt er sie zunächst - dies in einer so klaren Sprache, daß deren Philosophie selbst Nichtphilosophen verständlich wurde. Seine Schrift ist die umfassendste und nachhaltigste Kritik der islamischen Philosophen, wenn auch nicht frei von Irrtümern, von denen Averroes (Ibn Rushd, d. 1198) einige aufzeigte. Al-Ghazalis Kritik greift mit al-Farabi (d. 950) und Avicenna (d. 1037) die beiden wichtigsten islamischen Vertreter der aristotelischen Philosophie und zugleich Neoplatonisten heraus, die zwei verwandte, aber doch deutlich verschiedene Emanationstheorien entwickelt haben. Teil 1 der Schrift gilt metaphysischen, Teil 2 naturwissenschaftlichen Fragen. (Lt. Einleitung d. Übers.) [16.09.2001]

 

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Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 27.06.2003. © Ingrid Strauch 1999/2003 |