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Grundlagen  

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Kolleg Postwachstumsgesellschaften: Veröffentlichungen
Red.: Christine Schickert. DFG-KollegforscherInnengruppe "Landnahme, Beschleunigung, Aktivierung. Dynamiken und (De-)Stabilisierung moderner Wachstumsgesellschaften". - Jena
Literaturangaben. - Text teilw. engl.
2012-

Untersucht mit einer breiten Auswahl an teilw. sehr speziellen Themen und auf unterschiedlichen Ebenen (Theorie, Politik, soziale Bewegung, Individuum u. a.), aktuelle sozio-ökonomische Entwicklungen vor dem Hintergrund der Frage, wie moderne kapitalistische Gesellschaften ihre Stabilität erhalten können, analysiert die gegenwärtigen gesellschaftlichen Umbruchs- und Krisenphänomene. Wirft auch die Frage auf, ob sich moderne Gesellschaften auch anders als über Wirtschaftswachstum stabilisieren lassen. Ziel sind die Entwicklung einer empirischen Theorie der Wachstumszwänge und die kontrafaktische Analyse einer postwachstumsgesellschaftlichen Konstellation. Derzeit 26 Forschungsarbeiten im Volltext, außerdem einige Vorträge, Tagungsberichte, Interviews, (derzeit ein) Aufsatz. [Ersteintrag in der VAB: 12.02.2015]

Buddhismus, Spiritualität : Downloads
Karl-Heinz Brodbeck. - Stand: 20. Dezember 2012. - Würzburg, 2012
Enth. derzeit 31 Aufsätze, drei Videos. - Text teilw. engl.
Enth. außerdem: Beiträge zur Grundlegung einer buddhistischen Ökonomie : Vorträge und Aufsätze / Karl-Heinz Brodbeck. - 4. Aufl. - Gröbenzell, 2011. - 130 S.

Aspekte der buddhistischen Philosophie. Aktuelle Themen, betrachtet unter Anwendung dem Buddhisten vertrauter Prinzipien und aus Sicht des engagierten Buddhismus', darunter: Wirtschaftsethik; soziales Engagement; Menschenrechte; Finanzkrise u.a. globale Fehlentwicklungen; Verteilungsgerechtigkeit; Hartz IV, Neoliberalismus. - Unmoralischen, Fehlentwicklungen und Leid nach sich ziehenden Verhaltensweisen liegen Ich-Illusion, Gier und Haß zugrunde. Die Illusion einer fiktiven Ich-Einheit, der Glaube an ein dauerndes Ich in einer Welt des Wandels gründen in der Ausblendung der gegenseitigen Abhängigkeit aller Wesen. Dem aus solcher Illusion und somit Unwissenheit resultierenden Egoismus läßt sich durch die Haltung des Mitgefühls begegnen. Die von Buddha verkündete Wahrheit vom Leiden, das nicht als schicksalhaftes Faktum, sondern als verursacht begriffen wird, läßt sich heute als unmittelbare Folge des Versagens der globalen Ökonomie beschreiben, Leiden tritt heute hauptsächlich in Form von Ökonomie und Krieg auf. Durch die Beseitigung seiner Ursachen kann das von Politik und Medien viel beredete Glück hergestellt werden. Rückzug von der Welt als im Buddhismus traditionell vorgezeichneter individueller Weg zum Glück taugt nicht dazu, das Leid von 6,5 Mrd. Menschen zu meistern. Engagierter Buddhismus mischt sich in Gesellschaft und Wirtschaft ein, dies auch angesichts der offenbaren ökologischen Katastrophe. Dem herrschenden Glücksbegriff, der das Streben nach Glück in den Konsum verlagert, wird "Glück" durch Aktivität entgegengesetzt, Aktivität gemeinsam mit anderen Menschen, in enger Verbindung mit der Natur, in Freude an Erkenntnis, Schönheit und liebender Güte. [Ersteintrag in der VAB: 01.04.2013]

Deutscher Server Wirtschaftsethik
J. Fetzer ; Ewald Stübinger ; J. Kropf. Ein Dienst des Instituts für Wirtschafts- und Sozialethik an der Philipps-Universität Marburg. - Letzte Überarb.: 2. Mai 2002. - Marburg, 2002
Literaturführer: Bibliographie der Standardliteratur (Nachschlagewerke, Klassiker und Einführungen), jüngster Titel aus 1999; Literaturbericht mit Bibliographie ca. 1990-1995; Bibliographie Wirtschaftsethik aus theologischer Perspektive, jüngster Titel aus 2000; Hinweise zur Literaturrecherche, Links zu Internetressourcen, letzte Überarb.: 04.07.2000. - Adressenverzeichnis von Institutionen mit Links zur Homepage: Wissenschaft, Bildung; Unternehmen (Arbeitskreise, Dienstleistungsanbieter, Stiftungen); politische und kirchliche Initiativen, Interessenverbände. [Ersteintrag in der VAB: 01.03.2003]

Forum Wirtschaftsethik : online-Zeitschrift
Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik Eben Deutschland e. V. Red.: Joachim Fetzer (verantwortl.). - Berlin
Erscheint viermal jährl.
12 (2004) -

Themenbeiträge aus der Theorie und der Unternehmenspraxis, Rezensionen, Berichte, Vereinsnachrichten u. a. Jedes Heft steht unter einem Schwerpunktthema. [Ersteintrag in der VAB: 22.07.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 16.02.2013]

Verborgene metaphysische Voraussetzungen in der zeitgenössischen Wirtschaftslehre
Karl-Heinz Brodbeck. FH-Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg. - Vortrag auf dem Symposion "Philosophie, Religion und Management", Frankfurt 1999. - Würzburg, 1999. - 10 S.
27 Anm.

Gegenstand ist die "neoklassische Theorie", die die maßgeblichen Gremien vertreten, die somit praktisch wirksam ist und die als Leitbild zur Beurteilung globaler Zusammenhänge für das Management und die Medienöffentlichkeit gilt. Spätestens seit dem Scheitern des "logischen Empirismus" ist deutlich, daß Wissenschaften metaphysische Voraussetzungen haben. Es gilt, deren lenkende Funktion erkennen und sie selbst damit verändern. Das theoretische Gebäude der neoklassischen Theorie ist ein formal geschlossenes, mathematisch formuliertes System, dessen Form der Mechanik (Physik) entspricht. Wirtschaftsabläufe folgen mathematischen Funktionen, Entscheidungen von Wirtschaftssubjekten spielen in der Theorie keine Rolle. Realiter sind Menschen jedoch kreativ und unberechenbar: so versagt die Ökonomie als empirische Wissenschaft. Hinzu kommt, daß sie selbst eine soziale Tatsache ist. Sie erzeugt ihre eigene Widerlegung, wenn sich der Mensch nicht nach der Theorie richtet, die er vernommen hat. Die neoklassische Theorie erklärt nicht Handlungen wissenschaftlich, sondern versucht, sie durch Vorschriften zu beeinflussen, und wird damit zur Morallehre. Diese der Theorie implizite Ethik läßt sich nicht durch eine Unternehmensethik als äußerer Ethik nachträglich verändern. Die Wirtschaftswissenschaft muß derart reformiert werden, daß sie moralisches Urteilen als eine ihrer wesentlichen Voraussetzungen erkennt. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 15.04.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 16.02.2013]

ABC der Wissenschaftstheorie für Betriebswirte
Karl-Heinz Brodbeck. FH-Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg. - Würzburg, 1998. - 19 S.
21 Lit.

Zur Zordnung der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre - Teil der Sozialwissenschaften - zu den Geisteswissenschaften. Definition von "Wissenschaft". Einteilung in Formal- und Realwissenschaften sowie Kultur- und Naturwissenschaften. Deskriptive und normative Wissenschaften. Überprüfung wissenschaftlicher Aussagen. Entdeckung und Rechtfertigung von Theorien. [Ersteintrag in der VAB: 15.04.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 16.02.2013]

 

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Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 18.06.2016. © Ingrid Strauch 1999/2016