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Deutscher Server Wirtschaftsethik
J. Fetzer ; Ewald Stübinger ; J. Kropf. Ein Dienst des Instituts für Wirtschafts- und Sozialethik an der Philipps-Universität Marburg. - Letzte Überarb.: 2. Mai 2002. - Marburg, 2002
Literaturführer: Bibliographie der Standardliteratur (Nachschlagewerke, Klassiker und Einführungen), jüngster Titel aus 1999; Literaturbericht mit Bibliographie ca. 1990-1995; Bibliographie Wirtschaftsethik aus theologischer Perspektive, jüngster Titel aus 2000; Hinweise zur Literaturrecherche, Links zu Internetressourcen, letzte Überarb.: 04.07.2000. - Adressenverzeichnis von Institutionen mit Links zur Homepage: Wissenschaft, Bildung; Unternehmen (Arbeitskreise, Dienstleistungsanbieter, Stiftungen); politische und kirchliche Initiativen, Interessenverbände.
[01.03.2003]
Forum Wirtschaftsethik
Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik Eben Deutschland e. V. Red.: Andreas Scherer (verantwortl.). - Zittau Enth. einzelne Beiträge aus der Printausgabe 4 (1996),3 -
Themenbeiträge aus der Theorie und der Unternehmenspraxis, Rezensionen, Berichte, Vereinsnachrichten u. a.
[22.07.2001] [01.03.2003]
Verborgene metaphysische Voraussetzungen in der zeitgenössischen Wirtschaftslehre
Karl-Heinz Brodbeck. FH-Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg. - Vortrag auf dem Symposion "Philosophie, Religion und Management", Frankfurt 1999. - Vers.: 19. Februar 2001. - Würzburg, 2001 27 Anm.
Gegenstand ist die "neoklassische Theorie", die die maßgeblichen Gremien vertreten, die somit praktisch wirksam ist und die als Leitbild zur Beurteilung globaler Zusammenhänge für das Management und die Medienöffentlichkeit gilt. Spätestens seit dem Scheitern des "logischen Empirismus" ist deutlich, daß Wissenschaften metaphysische Voraussetzungen haben. Es gilt, deren lenkende Funktion erkennen und sie selbst damit verändern. Das theoretische Gebäude der neoklassischen Theorie ist ein formal geschlossenes, mathematisch formuliertes System, dessen Form der Mechanik (Physik) entspricht. Wirtschaftsabläufe folgen mathematischen Funktionen, Entscheidungen von Wirtschaftssubjekten spielen in der Theorie keine Rolle. Realiter sind Menschen jedoch kreativ und unberechenbar: so versagt die Ökonomie als empirische Wissenschaft. Hinzu kommt, daß sie selbst eine soziale Tatsache ist. Sie erzeugt ihre eigene Widerlegung, wenn sich der Mensch nicht nach der Theorie richtet, die er vernommen hat. Die neoklassische Theorie erklärt nicht Handlungen wissenschaftlich, sondern versucht, sie durch Vorschriften zu beeinflussen, und wird damit zur Morallehre. Diese der Theorie implizite Ethik läßt sich nicht durch eine Unternehmensethik als äußerer Ethik nachträglich verändern. Die Wirtschaftswissenschaft muß derart reformiert werden, daß sie moralisches Urteilen als eine ihrer wesentlichen Voraussetzungen erkennt. (VAB)
[15.04.2001]
ABC der Wissenschaftstheorie für Betriebswirte
Karl-Heinz Brodbeck. FH-Würzburg-Schweinfurt-Aschaffenburg. - Würzburg, 1998. - 19 S. 21 Lit.
Zur Zordnung der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre - Teil der Sozialwissenschaften - zu den Geisteswissenschaften. Definition von "Wissenschaft". Einteilung in Formal- und Realwissenschaften sowie Kultur- und Naturwissenschaften. Deskriptive und normative Wissenschaften. Überprüfung wissenschaftlicher Aussagen. Entdeckung und Rechtfertigung von Theorien.
[15.04.2001] [14.04.2005]
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