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Buddhismus  

- Buddhismus -

Buddhismus, Spiritualität : Downloads
Karl-Heinz Brodbeck. - Stand: 20. Dezember 2012. - Würzburg, 2012
Enth. derzeit 31 Aufsätze, drei Videos. - Text teilw. engl.
Enth. außerdem: Beiträge zur Grundlegung einer buddhistischen Ökonomie : Vorträge und Aufsätze / Karl-Heinz Brodbeck. - 4. Aufl. - Gröbenzell, 2011. - 130 S.

Aspekte der buddhistischen Philosophie. Aktuelle Themen, betrachtet unter Anwendung dem Buddhisten vertrauter Prinzipien und aus Sicht des engagierten Buddhismus', darunter: Wirtschaftsethik; soziales Engagement; Menschenrechte; Finanzkrise u.a. globale Fehlentwicklungen; Verteilungsgerechtigkeit; Hartz IV, Neoliberalismus. - Unmoralischen, Fehlentwicklungen und Leid nach sich ziehenden Verhaltensweisen liegen Ich-Illusion, Gier und Haß zugrunde. Die Illusion einer fiktiven Ich-Einheit, der Glaube an ein dauerndes Ich in einer Welt des Wandels gründen in der Ausblendung der gegenseitigen Abhängigkeit aller Wesen. Dem aus solcher Illusion und somit Unwissenheit resultierenden Egoismus läßt sich durch die Haltung des Mitgefühls begegnen. Die von Buddha verkündete Wahrheit vom Leiden, das nicht als schicksalhaftes Faktum, sondern als verursacht begriffen wird, läßt sich heute als unmittelbare Folge des Versagens der globalen Ökonomie beschreiben, Leiden tritt heute hauptsächlich in Form von Ökonomie und Krieg auf. Durch die Beseitigung seiner Ursachen kann das von Politik und Medien viel beredete Glück hergestellt werden. Rückzug von der Welt als im Buddhismus traditionell vorgezeichneter individueller Weg zum Glück taugt nicht dazu, das Leid von 6,5 Mrd. Menschen zu meistern. Engagierter Buddhismus mischt sich in Gesellschaft und Wirtschaft ein, dies auch angesichts der offenbaren ökologischen Katastrophe. Dem herrschenden Glücksbegriff, der das Streben nach Glück in den Konsum verlagert, wird "Glück" durch Aktivität entgegengesetzt, Aktivität gemeinsam mit anderen Menschen, in enger Verbindung mit der Natur, in Freude an Erkenntnis, Schönheit und liebender Güte. [Ersteintrag in der VAB: 01.04.2013]

Journal of Buddhist Ethics
General ed.: Daniel Cozort ; Christopher Ives. Founding Ed. Charles S. Prebish ; Damien Keown. - London
1 (1994) -

Die Beiträge unterliegen einem Begutachtungsverfahren. Definiert "Ethik" in einem weiten Sinn: Vinaya und Rechtswissenschaft; medizinische Ethik; philosophische Ethik; Menschenrechte; Ethik in der Psychologie; Ökologie und Umwelt; Sozialphilosophie und politische Philosophie; interkulturelle Ethik; Ethik und Anthropologie; interreligiöser Dialog über ethische Fragen. Auch Rezensionen. - Materialien ergänzend zu der Zeitschrift: Links zu buddhistischen Internetquellen sowie wissenschaftlichen Internetquellen zum Buddismus. - Beiträge der Online-Konferenz "Sozial engagierter Buddhismus". - Elektronische Version des Pali "Tripitaka", die Worte Buddhas und seiner direkten Schüler, in der Originalsprache. [Ersteintrag in der VAB: 20.09.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 18.12.2010]

Die balinesischen Kalender
von Alois Payer. - Fassung vom 13. Juli 1998. - O. O., 1998. - Tab. - (Materialien zum balinesischen Hinduismus)
2 Lit.

Das ganze Leben mit allen Tätigkeiten in Bali wird von den Kalendern bestimmt. Für alles und jedes - von Leichenverbrennungen bis zum Umsetzen von Reis, von Hausbau bis Holzhacken - gibt es geeignete und ungeeignete Tage. Neben dem gregorianischen Kalender, der für amtliche und internationale Datierungen verwendet wird, sind der Pakuwon (Uku, Wuku) und der Saka (der indische Shaka-Kalender, ein Mondkalender) von besonderer Bedeutung. Der Pakuwon ist in zehn verschiedene Wochensysteme aufgeteilt. Ein Zyklus im Pakuwon besteht aus 210 Tagen. Jahre werden weder gezählt noch benannt. Jede der 30 Wochen des Siebentageszyklus hat einen eigenen Namen. Die wichtigsten Tage in Pawukon sind Tage, an denen wichtige Tage der Drei-, Fünf- und Siebentagewoche aufeinanderfallen, insgesamt sechs Tage innerhalb eines Zyklus'. Der Pelelintangan, von der Funktion her ein "astrologischer", eigentlich jedoch ein kombinatorischer Kalender, richtet sich nach dem 35-Tage Zyklus aus der Kombination von Fünf- und Siebentagewoche. Er dient, astrologischen Berechnungen vergleichbar, der Bestimmung von Charakter und Schicksal eines Menschen abhängig vom Geburtstag. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 01.01.2000] [VAB-Eintrag aktual.: 24.07.2004]

 

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Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 18.06.2016. © Ingrid Strauch 1999/2016