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Mineralogie  

- Mineralogie -

Kristalle und Mathematik
Gert-Martin Greuel. Mathematisches Forschungsinstitut Oberwolfach. - Oberwolfach, o. J. - 10 S. : Ill. - (Imaginary : open mathematics)
10 Lit.

Geschichte der Kristallographie, mathematisch-geometrische Beschreibung der Kristallstrukturen: Die älteste bekannte systematische Abhandlung über Kristalle stammt von Theophrastos von Eresos (371-287 v.Chr.), die Bestimmung der chemischen Zusammensetzung und optischen Eigenschaften von Kristallen ist erst seit dem 19. Jh. möglich. Die symmetrischen Formen der Kristalle in ihrer vollkommenen Schönheit bzw. mit ihrer Entsprechung mathematischer Formen (konvexe Polyeder, insbes. reguläre Polyeder / platonische Körper) interessierten die platonische Philosophie und griechische Mathematik. Als Begründer der Kristallographie gilt Nicolaus Steno (1638-1686). Die moderne Kristallographie nimmt die Strukturanalyse mittels Röntgenstrahlen (Röntgenkristallographie) o. a. Strahlenquellen vor, löste damit methodisch die geometrische Optik ab. Die Klassifikation der Kristalle definiert am - idealen - Kristallgitter (Raumgitter des Kristalls) ansetzend kristallographische Gruppen aufgrund von Symmetrieeigenschaften; durch Abstraktion entwickelte sich der Gruppenbegriff der Mathematik. Die Translationssymmetrie - Grundeinheiten des Kristallgitters gehen durch räumliche Verschiebung ineinander über - liefert eine Erklärung dafür, daß reguläre Ikosaeder und Dodekaeder nicht als Kristallformen auftreten. 1982 entdeckte Daniel Schechtman überraschenderweise Quasikristalle: sie erzeugen unter Röntgenstrahlen scharfe Beugungspunkte, haben aber keine periodische translationssymmetrische Struktur, woraufhin Translationssymmetrie als unabhängige Eigenschaft klassischer Kristalle gefordert werden mußte. [Ersteintrag in der VAB: 01.04.2015]

Mineralogie und Ökonomie : Text- und Abbildungsmaterial zur Lagerstättenkunde und Rohstoffwirtschaft für Lehrer und Schüler zur Verwendung im projektorientierten Unterricht
von Gregor Borg. Petrologie und Lagerstättenkunde, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. - Vers. 20.11.2001. - Halle (Saale), 2001. - 25 S. : Tab., Ill., graph. Darst., Kt. - (Mineralogie in die Schulen)
10 Lit.

Zeigt anhand statistischer Daten oder beispielhaft geologischer, technologischer oder wirtschaftlicher Gegebenheiten bzw. Entwicklungen die Komplexität der Zusammenhänge auf. Abschließend zu Aspekten umweltbewußter Rohstoffexploration und -gewinnung im globalen Umfeld. - Zur Vielzahl der für Deutschland wirtschaftlich bedeutenden geogenen Rohstoffe (Bodenschätze). Zur sinkenden Bedeutung des Bergbaus und der Rohstoffexploration in Deutschland, zum hiesigen Trend hin zum Recycling, zur Rohstoffveredlung bzw. -verarbeitung sowie zur Dienstleistungsgesellschaft. Explorationsausgaben internationaler Rohstoffkonzerne als Indikatoren zukünftiger Bergbauaktivitäten, belegen ebenfalls den Trend zur Verlagerung von Exploration und Bergbau von "hochentwickelten" in wirtschaftlich schwächere, weniger regulierte, dünner besiedelte Länder. Kritische Erwähnung aus dieser Verlagerung resultierender wirtschaftlicher Abhängigkeiten, weltweiter ökonomischer Verknüpfungen, globaler Umweltwirkungen, Auswirkungen auf die nationalen und globalen Rohstoff-, Finanz- und Arbeitsmärkte. Zur Prognose der Verfügbarkeit von Rohstoffvorräten: Einflußfaktoren, infolge deren Komplexität eine Verfügbarkeitsprognose nicht möglich ist. Regelkreise der Rohstoffversorgung, die auf wirtschaftlicher und technologischer Ebene im Falle einer Rohstoffverknappung einsetzen. Lagerstättendefinition bei Erzen nach geologischen bzw. ökonomischen Kriterien. Einfluß der Rohstoffpreise auf die Rohstoffexploration. Beispiel Zink: Explorationsboom infolge geologischer, mineralogischer und metallurgischer Forschungsergebnisse. [Ersteintrag in der VAB: 28.05.2014]

Systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis
Carl Linné. - Ed. 12, reformata. - Holmiae : Salvius
T. 1, P. 1. - 1766. - T. 1, P. 2. - 1777. - T. 3. - 1768
Digital. Ausg.: Göttingen : Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, 2003

Teil 1 behandelt das Tierreich, Teil 3 das Mineralreich. [Ersteintrag in der VAB: 02.07.2005] [VAB-Eintrag aktual.: 31.03.2014]

Mineraliengalerie, Kristallsysteme bei Mineralien
Fotos und Copyrights: Thomas Seilnacht. - Mühlheim/Donau, 1999. - Überw. Ill.
[Ersteintrag in der VAB: 10.11.1999]

 

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Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 18.06.2016. © Ingrid Strauch 1999/2016