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Philosophie   > Geschichte der Philosophie > 1900 bis zur Gegenwart
1900 bis zur Gegenwart  

- Philosophie / Geschichte 1900- -

Episteme : Online-Magazin für eine Philosophie der Praxis
Richard Schwarz ; Michael Heister. - Mainz
2001,1 -

Das Programm umfaßt Texte, die auf die sich wandelnden sozialen und politischen Verhältnisse mit einem theoretischen Instrumentarium antworten, das Möglichkeiten der Veränderung sichtbar macht. Neben eigenen Texten sind bisher folgende Autoren vertreten: Jacques Rancière, Chantal Mouffe, Ernesto Laclau, Sebastian Reinfeldt, Antonio Negri, Graham Burchell, Robert Castel, Maurizio Lazzarato, Leander Scholz, Caroline Heinrich, Michael Hardt, Louis Althusser, Vittorio Morfino, Frieder Otto Wolf:, Wilhelm Roskamm, Robert Zion. Häufig Zweitveröffentlichungen und Übersetzungen ins Deutsche. Folgende Themenkomplexe wurden bisher aufgegriffen: politische Philosophie; Macht / Subjekt / Legitimation von Regierungsrationalität; Ökonomisierung der Kultur; das Buch "Empire" von Michael Hardt und Antonio Negri / das Empire-Paradigma; die Philosophie von Louis Althusser. [Ersteintrag in der VAB: 14.01.2014]

Kritiknetz : Zeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft
Hrsg.: Heinz Gess. - Werther
Erscheint unregelmäßig
2005-
Enth. auch: Zeitschrift für Sozialforschung / Hrsg. von Max Horkheimer. Institut für Sozialforschung. - Frankfurt a. M. - 1 (1932) - 9 (1941). - Ab 19 u. d. T. Studies in philosophy and social science / Institute of Social Research. - New York. - 1941 mit Gesamtregister. - Nachdr. München : Dt. Taschenbuch Verl., 1980

Eine Kritik, die den Weg zur besseren Praxis öffnen und die individuelle und gesellschaftliche Emanzipation voranbringen möchte. Widerstand gegen vorgebene Meinungen und vorgegebene Institutionen. Verwandt mit Mündigkeit ist Kritik für eine Demokratie wesentlich. Auch ein Akt der Solidarität mit denjenigen, Kritik äußern, ohne die Macht zu haben, ihre Meinung durchzusetzen, und häufig als Querulanten abgestempelt werden in einer Gesellschaft, die Kritik zum Privileg derer gemacht hat, die sich durch ihre Herrschaftsstellung dazu qualifizierten. Gliederung: Kritische Theorie der Gesellschaft (Antisemitismus; Faschismus; Ideologie- und Religionskritik; Kritik der Politischen Ökonomie; Kritische Theorie; Kultur, Literatur, Musik; Neue Rechte, Völkisches Denken, Rassismus; Sozialarbeit; Sozialpolitik; Soziologie; Staatskritik). - Politische Eingriffe, hier Bezüge zu aktuellen Ereignissen (Antizionismus und Antisemitismus; Hochschul- und Bildungspolitik; Islamismus; Nahostdebatte; Neofaschismus und Rassismus; Religionskritik; Sozialarbeit/Sozialpolitik), Links. Rezensionen. Links zu wissenschaftlichen Internetseiten. - Zugriff auch über eine Stichwortsuche. [Ersteintrag in der VAB: 24.05.2013] [VAB-Eintrag aktual.: 15.06.2015]

LSR : ein paraphilosophisches Projekt ; nicht in der Zeit, aber -- an der Zeit
Bernd A. Laska. - Nürnberg
LSR, ein Verlags-Projekt zu Julien O. de La Mettrie (1709-1751), Max Stirner (1806-1856), Wilhelm Reich (1897-1957). Zu jedem der drei Autoren Volltexte wissenschaftlicher Arbeiten, die im Umfeld des Projekts entstanden sind. Auch kleinere Texte fremder Autoren. Jeweils auch eine Einführung in Leben, Werk und Wirkung. Zur aktuellen Bedeutung der Beschäftigung mit den drei Philosophen, denen gemeinsam ist, daß sie zu ihrer Zeit bei Vertretern der radikaleren, d. h. atheistischen Strömung der Aufklärung (repräsentativ: Diderot, Marx, Freud) auf Reaktionen stießen, die sie zu kulturgeschichtlichen Unpersonen werden ließen. Ideengeschichtlich stehen die drei Autoren in unterschiedlichen Zusammenhängen; inhaltlich gemeinsam ist ihnen jedoch dieses: der wirkliche Ausgang des Menschen aus seiner Unmündigkeit erfordert Verhinderung der Bildung der inneren Instanz eines irrationalen "Über-Ich". Enthalten ist auch ein Beitrag zu Panajotis Kondylis (1943-1998), der die Singularität der Position La Mettries unter den Aufklärern des 18. Jahrhunderts entdeckt und versucht hat, die Konsequenzen dieser Entdeckung zu vertuschen. Hauptgegenstand des LSR-Projekts ist nicht die Ideen- oder Philosophiegeschichte. Es sollen die theoretischen Kernstrukturen der drei Denker freigelegt, ihre weitgehende Kongruenz demonstiert werden. Das Projektergebnis wird als Paraphilosophie zu bezeichnen sein. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 13.10.1999]

 

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Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 18.06.2016. © Ingrid Strauch 1999/2016