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Naturschutz   [Artenschutz]

- Naturschutz -

Bodenatlas 2015 : Daten und Fakten über Acker, Land und Erde
Mit Originalbeitr. von Dietmar Bartz, ... Ein Kooperationsprojekt von Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, ... - Berlin, 2015. - 50 S. : zahlr. Kt. u. graph. Darst.
Beleuchtet zahlreiche Aspekte des Bodenschutzes und der Bodennnutzung, international. Möchte angesichts der Bedeutung fruchtbaren Bodens für Ernährung und Umwelt einerseits, des anhaltenden Verlustes an fruchtbarem Boden infolge falscher Nutzung andererseits zeigen, wie Bodenschutz gelingen kann; ein Thema, das jeden angeht. Plädiert für eine gerechte und nachhaltige Land- und Bodenpolitik. Zwanzig Einzelbeiträge. Kulturgeschichte des Bodens; Entstehung von Bodenfruchtbarkeit; Entwicklung und Probleme der Landnutzung, globale Begrenztheit von Landflächen; Einfluß des Bodens auf die Erderwärmung; Problematiken industrielle Landwirtschaft, synthetische Mineraldünger, industrielle Tierhaltung; Land-Fußabdruck der EU für den Nahrungs- und Futtermittelimport; Landgrabbing, Ackerland als Investitionsobjekt von Staaten und Unternehmen; Strukturwandel der Landwirtschaft in der EU, Trend zu Großbetrieben; Landverbrauch durch Urbanisierung und Tagebaue; Problematik erneuerbarer Energien, insbes. Biomasse; Vorteile ökologischer Landwirtschaft; Beweidung von Trockengebieten; Methoden zur Bodenverbesserung; Landeigentumsrechte für Frauen; Bodenschutz in der internationalen Politik; Landreformen, Demokratisierung ländlicher Räume, Allmenden; Ackerbau in Städten. [Ersteintrag in der VAB: 19.05.2015]

Biologische Vielfalt und Bildung für nachhaltige Entwicklung : Schlüsselthemen und Zugänge für Bildungsangebote
erarb. von der Arbeitsgruppe Biologische Vielfalt. Red.: Alexander Leicht (verantwortl.). Hrsg. von: Deutsche UNESCO-Kommission. - 2. Aufl. - Bonn, 2011. - 33 S.
55 Lit.

Biologische Vielfalt umfaßt die Aspekte Artenvielfalt, genetische Vielfalt innerhalb der Arten und Vielfalt der Lebensräume. Orientierungs- und Arbeitshilfe für Lehrende gleich an welchen Lernorten. Es gilt, die vielfältigen Probleme des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung biologischer Vielfalt nebst Problemursachen sowie die komplexen Zusammenhänge im Bewußtsein zu verankern, Werte und Einstellungen zu fördern, Kompetenzen, Handlungs- und Verantwortungsbereitschaft zu stärken. Die Problemlage wird für Einzelpersonen sowie gesellschaftliche Gruppen und Akteure lebensnah dargelegt: Vielfalt in den Lebensräumen Kulturlandschaften, Naturlandschaften, urbaner Raum. - Leistungen der Natur für den Menschen (Ökosystemleistungen). - Klimawandel und biologische Vielfalt. - Konsum und biologische Vielfalt. Jew. auch Fragestellungen für Bildungsangebote, die geeignet sind, persönliche Zugänge zum Thema zu öffnen, sowie konkrete Themenbeispiele und praktische Hinweise bzw. Anregungen. [Ersteintrag in der VAB: 10.07.2014] [VAB-Eintrag aktual.: 17.12.2016]

Rheinauer Thesen zu Rechten von Pflanzen = Rheinauer Theses on the Rights of Plants
Florianne Koechlin, Projektinitiantin, ... Blauen-Institut. - Münchenstein, 2011
Literaturangaben

Ziel, die Pflanze um ihrer selbst willen zur Sprache zu bringen und darauf aufbauend Anspruchsrechte für sie in dem Sinn geltend zu machen, daß es gilt, ihr Eigensein zu respektieren und im Umgang mit ihnen Grenzen zu setzen. Die Thesen reflektieren die Pflanze an sich, etwa als Lebewesen, Individuum, als ein Selbst; Pflanzen in ihrer Beziehung zu ihrer Umwelt; Pflanze-Mensch-Beziehung. Pflanzenrechte: Fortpflanzung, Eigenständigkeit, Evolution, Überleben der Art, respektvolle Forschung und Entwicklung sowie das Recht, nicht patentiert zu werden. - Knappe Darst. naturwissenschaftlicher Hintergründe sowie philosophischer Aspekte zu den Thesen. [Ersteintrag in der VAB: 11.04.2013] [VAB-Eintrag aktual.: 28.12.2014]

Die Würde der Kreatur bei Pflanzen : die moralische Berücksichtigung von Pflanzen um ihrer selbst willen
Red.: Ariane Willemsen. Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Außerhumanbereich. - Bern, 2008. - 21 S.: Ill.
6 Anm.

Experten der Biologie, Philosophie, Theologie. Kontroverses Meinungsbild bei der intuitiven moralischen Bewertung eines Eigenwerts der Pflanze. - Theoretische Beurteilung auf Basis eines Entscheidungsbaums. Zum Eigenwert von Pflanzenkollektiven, Pflanzenarten, Pflanzenindividuen. Ob ein Individuum ein moralisches Objekt darstellt, kann aus den Positionen Theozentrismus, Ratiozentrismus, Pathozentrismus und Biozentrismus reflektiert werden. Zusatzfrage, ob einem nicht bewußt erlebenden, nicht empfindungsfähigen Wesen geschadet werden kann (Non-Sentientismus). Zur Empfindungsfähigkeit von Pflanzen; nach dem Stand zellbiologischer Untersuchungen weder zu bejahen noch zu verneinen. Zur Konsequenz aus dieser Unwissenheit. Zur Frage, ob Pflanzen über ein eigenes Gut/Ziel (Telos) verfügen, so daß man ihnen "Interessen" zuschreiben kann, zur moralischen Relevanz dieser Frage. Egalitärer oder hierarchischer Standpunkt zur Frage des Gewichts der Interessen der Pflanzen ggü. denen anderer Lebewesen. Schlußfolgerungen für den Umgang mit Pflanzen: Willkür, Instrumentalisierung, Eigentum, genetische Veränderung, Patentierung, Mannigfaltigkeit, Verhältnismäßigkeit. - Die Arbeit dient der verfassungsrechtlichen Auslegung von "Würde der Kreatur bei Pflanzen" in der Schweiz. [Ersteintrag in der VAB: 10.04.2013]

Die Pflanze : moderne Konzepte der Biologie
Jürg Stöcklin. Hrsg.: Eidgenössische Ethikkommission für die Biotechnologie im Außerhumanbereich und Ariane Willemsen. - Bern : Bundesamt für Bauten und Logistik BBL, 2007. - 79 S.: Ill. - (Beiträge zur Ethik und Biotechnologie ; 2)
90 Lit.

Literaturstudie. Pflanzenbiologie in Hinsicht auf die Frage, ob Pflanzen um ihrer selbst willen geachtet und geschützt werden müssen, ob Unterschiede zwischen Pflanzen und Tieren existieren, die eine unterschiedliche Schutzwürdigkeit begründen könnten. Anläßlich der im Schweizer Gentechnikgesetz festgeschriebenen "Achtung der Würde der Kreatur", die sich ausdrücklich auch auf Pflanzen bezieht. Im Einzelnen: Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen Pflanzen und Tieren aus Sicht der modernen Biologie. Umweltwahrnehmung der Pflanzen, komplexe Wechselwirkungen zwischen inneren und äußeren Reizen, wobei Pflanzen für die innere Kommunikation differenzierte Mechanismen benutzen, die den Signalen in Nervenfasern von Tieren ähneln. Reaktionen der Pflanzen auf Licht, Schwerkraft, Berührung, Streß. Abwehr gegen Fraßfeinde und Pathogene. "Pflanzliches Verhalten", die Fähigkeit des Pflanzenorganismus', auf Reize in seiner Umwelt mit einer Veränderung seines Phänotyps zu reagieren. Diskussion der Frage einer pflanzlichen Intelligenz. Argumente für die Schutzwürdigkeit von Pflanzen. Aus biologischer Sicht sind die Unterschiede zwischen Tieren und Pflanzen geringer als es eine anthropozentrische Sicht nahelegte. Nur aus letzterer Sicht gibt es Argumente für eine unterschiedliche Schutzwürdigkeit von Tieren und Pflanzen. [Ersteintrag in der VAB: 10.04.2013] [VAB-Eintrag aktual.: 15.12.2016]

Tier und Natur : praktische Tips und Hintergrundwissen zu Naturschutz, Biotopschutz, Artenschutz
Hans-Jürgen Martin. - Viele Themen sind noch unvollständig bearb., und auch "vollständige" Dokumente werden ergänzt. - O. O., 2001. - Ill.
Literaturangaben

Praxiswissen: Insekten (z. B. Hummeln), Amphibien, Reptilien, Säugetiere (z. B. Fledermäuse), Vögel, Winterfütterung von Vögeln, Nisthilfen, künstliche Biotope, Gefahrquellen für Tiere und Tips zur Unfallvermeidung. - Hintergrundwissen: Umweltschutz (Verbraucherschutz), Ferngläser für Vogelfreunde, Geologische Zeitskala, Pollenflugkalender, Regeln für Naturphotographen, Taxonomie, Glossar. - Links, Naturschutzvereine, staatliche Adressen. [Ersteintrag in der VAB: 27.03.2001]

Natura 2000 : Newsletter Natur und Biodiversität
hrsg. von der Naturschutz-Abteilung der Generaldirektion für Umwelt der Europäischen Kommission. - Büssel
Erscheint zwei- bis dreimal jährlich
1996,1 = Mai -

Beiträge und Nachrichten aus der Naturschutzpolitik der EU. Forschungsergebnisse/Umweltprojekte, Zustandsberichte, Tagungen, neue Veröffentlichungen u. a. [Ersteintrag in der VAB: 06.11.2000] [VAB-Eintrag aktual.: 28.09.2012]

 

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Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 18.12.2016. © Ingrid Strauch 1999/2016