Virtuelle Systematik Schlagwörter Verfasser Körperschaften
Allgemeinbibliothek Home Impressum Mail

 

Religionswissenschaft und Theologie   > Christentum > Kirche > Kirche und Gesellschaft
Kirche und Gesellschaft  

- Kirche und Gesellschaft -

Eugen Drewermann: Die Wiederkehr der Bilder oder die Religion auf dem Medienmarkt : Eugen Drewermanns therapeutische Theologie als Mittel der Privatisierung von Religion in der Single-Gesellschaft
Reinhard Schmidt-Rost. Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen. - Berlin, 1992. - 36 S. - (Information / Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen ; 118)
86 Anm.

Auch der evangelischen Kirche nahestehende Menschen zählen zu den Anhängern des von der katholischen Kirche gemaßregelten (Noch-)Priesters. Ausgangsthese: Drewermanns Gestalt religiöser Praxis stimmt gegenwärtig mit den typischen Bedürfnislagen in der Gesellschaft zusammen. Veranschaulicht Drewermann anhand von Werkzitaten als Indikator des Trends "Privatisierung von Religion in der Single-Gesellschaft". Positiv aus evangelischer Sicht die Fülle religionsgeschichtlicher, philosophischer, literarischer Einsichten, manches Kirchenkritische sowie die dem Individuum zugewandte Grundhaltung. Negativ die markt- und medienbezogene Individualisierung, die von entspr. Mechanismen und Strukturen abhängig macht. Aus den Themen: Selbstdeutung des modernen Menschen (Angst als Ursache des Bösen, als Lebensgefühl in der "Risikogesellschaft"; Sehnsucht nach dem Paradies: die eigene Wahrheit finden; Friedenssehnsucht; Heilsweg des sanften Verstehens). - Kritik an der theologischen Wissenschaft, der römisch-katholischen Kirche, am Christentum und an der Gesellschaft. - Drewermann im Trend zeitgenössischer Religiösität, emotionale Ansprache durch Bilder und Musik, tiefenpsychologisches Verstehen als Weg zum religiösen Erleben, marktorientierte Medienförmigkeit der Religion: reichhaltiges Angebot an (sozial weitgehend belanglosen) Deutungen. [Ersteintrag in der VAB: 27.12.2004]

Materialdienst / Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen
Berlin
Erscheint monatl.
2002 -

Ausgewählte Beiträge online zugänglich. Themen: Strömungen des säkularen Zeitgeistes; fernöstliche Religiosität und Spiritualität; neue Frömmigkeitsbewegungen und fundamentalistische Strömungen; ethische Probleme im Zusammenhang mit Naturwissenschaft, Technik und Psychologie; Esoterik, Okkultismus, Spiritismus; Sondergemeinschaften und "Sekten". [Ersteintrag in der VAB: 27.12.2004] [VAB-Eintrag aktual.: 22.06.2006]

Gerechter Friede
Hrsg.: Deutsche Bischofskonferenz. - 2. Aufl., in den Nummern 160 und 185 leicht geänd. Vers. - Bonn, 2000. - 119 S.
36 Anm.

Seit dem Hirtenwort "Gerechtigkeit und Frieden" (1983) hat sich die politische Lage grundlegend verändert. Neben der Analyse des Zustands der Welt zu Beginn des 21. Jh. bedarf es einer neuen Zielperspektive. Hauptthemen: Die biblische Botschaft vom Frieden. - Die tragenden Elemente einer künftigen Friedensordnung und Schwerpunkte einer Friedenspolitik entsprechend sozialethischen Prinzipien, hier Abschnitte zur gewaltpräventiven Konfliktbearbeitung, zu Menschenrechten und nachhaltiger Entwicklung, Konfliktnachsorge als Konflikvorbeugung, Friedensarbeit in der Zivilgesellschaft, Bedeutung und Grenzen militärischer Mittel. - Der Beitrag der Kirche zum Frieden: der gerechte Friede als Leitbild, die kirchlichen Dienste, Verhältnis zu anderen Religionen und zu Fremden, Erziehung und Bildung. - Die Situation der Christen ist dadurch geprägt, daß die Welt den messianischen Gottesfrieden, der keine Gewalt mehr braucht, noch nicht kennt und annehmen will, so daß das gewaltbewährte System der Friedenswahrung sein Recht behält. Der messianische Gottesfriede setzt das Wunder vorbehaltlosen Vertrauens voraus, möglich nur durch Glauben. Auf der Vernunftebene ist allerdings die Einsicht möglich, daß die aus diesem Wunder resultierende Haltung die Grenzen der durch Gewaltandrohung gesicherten Ordnung überschreiten hilft. Der Soldat, der an der Aufgabe der Friedensförderung mitwirkt, leistet einen Friedensdienst und hat Anspruch auf Achtung und Solidarität. Ein Befehl und dessen Ausführung müssen verantwortet werden: es gibt weder uneingeschränkte Befehlsgewalt noch uneingeschränkte Gehorsamspflicht. Der Widerstand gegen den Unfrieden muß das kirchliche Leben von Grund auf formen; keine Anpassung an die Welt. [Ersteintrag in der VAB: 12.01.2002]

CuS : Christin, Sozialistin ; Christ und Sozialist
Hrsg.: Michael Bschorr. Red.: Maik Eisfeld ... Bund der religiösen Sozialistinnen und Sozialisten Deutschlands. - Leopoldshöhe
Erscheint drei- bis viermal jährlich
49 (1997) -
Ausw. einiger Artikel

Versucht eine Mischung aus aktuellen politischen Ereignissen (national und international), theologischer und politischer Diskussion, Aktualisierung religiös-sozialistischer Theologie und Politik, Aufarbeitung religiös-sozialistischer Geschichte und von Beiträgen, die sich um die Entwicklung einer Befreiungstheologie und einer entsprechenden Praxis in und für Europa bemühen. Auch Rezensionen. [Ersteintrag in der VAB: 16.12.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 18.12.2010]

Lebendige Gemeinde
Hrsg.: Ludwig-Hofacker-Vereinigung. Red.: Erwin Damson ... - Korntal-Münchingen
Erscheint vierteljährlich
1997,4 -

Jedes Heft steht unter einem Schwerpunktthema; Themen aus der Arbeit der Ludwig-Hofacker-Vereinigung, aktuelle Themen aus dem Bereich Kirche und Gesellschaft. - Die Ludwig-Hofacker-Vereinigung versteht sich als Forum und Sammelbecken für die württembergische Gemeinschafts- und Erweckungsbewegung sowie verschiedene diakonische und missionarische Organisationen und Aktionen, die sich dem württembergischen Pietismus verbunden wissen. [Ersteintrag in der VAB: 16.12.2001]

KiP-Radio : katholische Kirche im privaten Rundfunk
Bistümer Rottenburg-Stuttgart ... V.i.S.d.P.: Volker Farrenkopf. - Stuttgart, 2000
Beiträge zu kirchlichen und religiösen Themen sowie gesellschaftlichen Themen aus katholischer Sicht. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 31.10.2000] [VAB-Eintrag aktual.: 18.04.2004]

Allgemeines Gebet: Schuldbekenntnis und Vergebungsbitte
Der Heilige Stuhl. - 12. März 2000. - Rom
Allgemeines Schuldbekenntnis. Konkretes Schuldbekenntnis von Menschen der Kirche: Schuldbekenntnis im Dienste der Wahrheit. Auch Menschen der Kirche haben im Namen des Glaubens und der Moral in ihrem notwendigen Einsatz zum Schutz der Wahrheit mitunter auf Methoden zurückgegriffen, die dem Evangelium nicht entsprechen. - Sünden gegen die Einheit des Leibes Christi. Die Gläubigen haben Gegensätze und Spaltungen geschaffen, einander verurteilt und bekämpft. - Sünden gegen das Volk Israel. - Verfehlungen gegen die Liebe, den Frieden, die Rechte der Völker, die Achtung der Kulturen und Religionen. - Sünden gegen die Würde der Frau und die Einheit des Menschengeschlechts. Christen haben Frauen erniedrigt und ausgegrenzt. Menschen ausgegrenzt, ihnen Zugänge verwehrt, Diskriminierungen aufgrund unterschiedlicher Rasse und Hautfarbe zugelassen. - Sünden auf dem Gebiet der Grundrechte der Person. Christen haben Gott nicht nicht wiedererkannt in den Hungernden, Dürstenden und Nackten, in den Verfolgten und Gefangenen. Haben Unrecht getan, indem sie auf Reichtum und Macht setzten und die "Kleinen" mit Verachtung straften. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 10.04.2000]

Die neue Ordnung
hrsg. vom: Institut für Gesellschaftswissenschaften Walberberg. Begr. von Laurentius Siemer und Eberhard Welty. Red.: Wolfgang Ockenfels (verantw.) ... - Bonn
Erscheint zweimonatlich. - 52 (1998),6 -

Politische, gesellschaftliche, kirchliche Themen, auch Ausland. Christliche Sicht. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 21.08.1999]

Internet-Dokumentationen / Internationaler Arbeitskreis für Verantwortung in der Gesellschaft
Linkenheim-Hochstetten, 2008
Sachgebiete, in Einzelthemen untergliedert: Weltanschauungen; Christentum; Gesellschaft; Entwicklungshilfe; Kernenergie; Meinungsprofile; Naturwissenschaft; Medizin; Wirtschaft. - ANM.: Dient der Meinungsbildung, weniger der reinen Information. Die Seiten sind unterschiedlich aktuell. Je nach Einzelthema werden geboten: Position des Hrsg.; Zitate, zumeist aus der Presse; Zitate aus Schreiben von Verantwortungsträgern; Kommentare des Hrsg. zu Zitaten. Teilw. allerdings lediglich Hinweise auf vorhandene Dokumentationen. (ANM. Ende). - Der IAVG setzt sich aus christlich orientierten Fachleuten zusammen. Wir erleben eine kaum zu bewältigende Daten- und Nachrichtenflut. Als Information können im eigentlichen Sinne nur Nachrichten aufgefaßt werden, die vom Empfänger verstanden und geistig verarbeitet wurden. Eine Bewältigung der Gegenwartsprobleme ist nur durch zuverlässige Informationen möglich. Aus diesem Grund bemüht sich der IAVG, Daten und Nachrichten zu sichten, zusammenzufassen, zu ordnen und aufzubereiten. Im Diskussionsteil können die Meinungen von Verantwortungsträgern zu den betreffenden Themen dargelegt und erörtert werden. (Gek. aus: Informationen über den IAVG, info.htm. - Stand: 19.05.1999) [Ersteintrag in der VAB: 25.07.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 17.09.2008]

Archiv / International League of Non-Religious and Atheists
Hagen, 2004
Kirchen- und religionskritische Texte, Texte zum Atheismus: Religion und Weltanschauung; Staat und Kirche allgemein; Schule; Soziale Einrichtungen; Wissenschaft und Hochschulen; Militär; Neue Bundesländer; Paragraph 218; Medien und Zensur; Parteien; Organisationen und Aktivitäten; Internationales. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 24.07.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 01.07.2004]

Materialien und Informationen zur Zeit : politisches Magazin für Konfessionslose und AtheistInnen ; Internationale Rundschau der MIZ
Hrsg. vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten. - Aschaffenburg : Alibri Verl.
1977-

Mitteilungen über aktuelle Ereignisse, die eine kirchen- und religionskritische Sicht untermauern. Viele berühren die Thematik Verhältnis Kirche/Staat bzw. Umgang der Kirchenangehörigen, die vom Dogma abweichende Auffassungen vertreten. Teilw. Kommentierung der Ereignisse. Mengenmäßig Schwerpunkt auf Deutschland. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 24.07.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 01.07.2004]

Evangelischer Pressedienst
Hrsg. und Verl.: Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik. Zentralred.: Evangelischer Pressedienst. Chefred.: Dr. Thomas Schiller. - Frankfurt a. M.
[Ersteintrag in der VAB: 02.07.1999]

 

Homepage: http://www.virtuelleallgemeinbibliothek.de

Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 20.12.2010. © Ingrid Strauch 1999/2010 |