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Ich habe einen Traum

von Manuel Strauch.

Text zum Video:
 
Sonho de um Gaúcho
Montagem: Ursula Strauch

 

                    (English version please see below)

In diesem Tagen hatte ich einen Traum. Ich träumte von einer anderen Welt, einer fröhlicheren Welt. Ich träumte, dass die Menschen keine Angst hatten, sich an Viruskrankheiten anzustecken, einer Welt in der sich die Menschen sicher fühlten vor unsichtbaren Gefahren dieser Art. In meinem Traum gab es keine Schweinegrippe und keine Hühnergrippe. Die Menschen starben nicht an Krankheiten, die von unaussprechlichen Parasiten hervorgerufen wurden wie Escherichia coli, Listeria monocztogenes, Trematoda oder Salmonellen. In dieser Welt gab es keinen Hunger, keine Trockenheiten und keine Klimaflüchtlinge.
 
Dieser Traum war wunderschön. In den Wäldern lebten die Tiere frei und ungefährdet. Die Meere waren voll von Walen und Delphinen, Fischen, Krebsen und Korallenriffen. In diesem Traum gab es auch keine armen Kinder, die vor Durchfallerkrankungen nicht in die Schule gehen konnten.
 
Aber dann wachte ich auf und merkte, dass es nur ein Traum war. Alles was ich geträumt hatte, entstammte einer gemeinsamen Ursache. Ich sah, dass ich durch eine kleine Geste meinen Beitrag leisten kann, dass dieser Traum Wirklichkeit werden kann, und wenn alle daran teilnähmen, wäre er sogar sehr bald Realität. Ja, alles was ich träumte, könnte Wirklichkeit werden, doch wenigstens ein Teil davon, wenn wir die Weise ändern würden, wie wir mit den Tieren umgehen. Wer aufgepasst hat, weiss, dass der Virus H1N1 aus der grausamen, industriellen Schweinehaltung herrührt. Auch der Rinderwahn und die Hühnergrippe haben ihren Ursprung in der Fleischindustrie. Die Parasiten mit dem unaussprechlichen Namen entstammen der Gewohnheit, Fleisch zu essen.
 
Die Sojaproduktion für die Schlachttiere (zum grössten Teil in Europa) zerstört den Urwald am Amazonas und andere wundervolle Ökosysteme. Die extensive Haltung der Schlachtrinder beraubt zusätzlich noch den Wald. 18% der Treibhausgase haben ihren Ursprung in der Masttierhaltung!! Oder sehen wir die Meere, wie sie ausgefischt werden und Delphine und Schildkröten durch die verschiedenen Fischfangmethoden getötet werden. Der grösste Teil der "Produkte" aus dem Meer dient der Fütterung von Kühen und Schweinen. Die Rinder essen mehr Fische als wir Menschen!
 
Wir haben es nicht anders gelernt, mit Tieren umzugehen. Die Art die wir kennen, haben wir von unseren Vorfahren übernommen. So wie sie es auch gut und richtig fanden, dass Sklaven gehalten werden oder Hexen aus religiösen Gründen verfolgt werden, finden wir es nun auch normal und Tiere wie Ware zu behandeln oder als Zeitvertreib. Wir finden es auch richtig, dass man die Tierarten verschieden behandelt. Wir gehen mit Schweinen anders um als mit Hunden, wissen aber nicht so genau, warum. Oder haben Sie schon Hunde gegessen und Schweine im Haus gehalten? Wir essen auch Schwertfische, aber keine Delphine (denke ich jedenfalls...). Wir haben es von unseren Eltern nicht gelernt, ohne Fleisch zu kochen. Deswegen glauben wir auch, ohne Braten nicht glücklich sein zu können. Aber das haben wir von unseren Ahnen so gelernt, von Menschen, die auch eine Sklavenhaltergesellschaft oder die Verfolgung von Juden akzeptierten, oder in noch fernerer Zeit die Hexenjagd auf rothaarige Frauen, als man noch glaubte, dass am Ende des Meeres Monster leben.
 
Aber wir können heute intelligenter sein und sehen, dass die Welt auch besser funktionieren kann. Genau so wie Julia Roberts, Mutter Tereza, Mahatma Ghandi, Kaiserin Sissi, Thomas Edison, Benjamin Franklin, George Harrison, Paul McCartney, John Lennon, Albert Einstein, Isaac Newton und andere gesunde Vegetarianer kann es jeder. So können wir alle von einer besseren Welt träumen, ein Traum, der Wirklichkeit werden kann. Und das auf eine einfache, gesunde und geschmackvolle Weise!

 

I have a dream?
 
I dream of a world in which people don't need to walk around with a mouthprotection fearing to get infected by a pandemic virus. A world in which one can feel safe from such invisible dangers. I dream of a world without people dying from parasite illnesses from Escherichia coli, Listeria monocztogenes, trematoda or salmonella. A world without hunger, without droughts, without climate refugees and migrants. I dream of a world with beautiful, exuberant forests in which wildlife lives a natural, free and safe life. I dream of seas full of whales, dolphins, fishes, crabs, coral reefs. A world in which children fail less to school because of diarrhoea.
 
When I woke up from dreaming I saw that all this dreams had something in common. And I saw that I could, with one single action, do my part to fulfil this dream!! And that mankind could turn real the whole dream!! All this dreams can turn real, at least in part, by changing the way in which we humans deal with the other animal species on this planet.
 
If you look closer, you will see that the H1N1 virus was created by a very cruel way of raising swine. Think about the mad-cow disease or the avian influenza, both came from the meat industry. The parasites cited above are all transmitted by meat consumption. Think of how soy production for cattle feeding destroys the Amazon and other magnificent ecosystems, or how cattle raising is being spread over the forest. 18% percent of all greenhouse gas emissions come from the meat industry!! Or how the oceans are being emptied of fish, and the dolphins and turtles are killed accidentally by different fishing methods. How an enormous part of the fishes from the oceans are fed to cattle and pigs.
 
We did not learn other ways to treat our fellow animals. Like our grandfathers found it right to have slaves, we find it correct to treat animals as merchandise, and to treat them differently among them. So we treat pigs differently from dogs, but we don?t know not exactly why (except for you tried dog meat or had a house swine). So we also eat sword fish but not dolphins (I guess?). We did not learn about meatless cuisine, so we don?t believe we would be happy and healthy without meat. But that is what we learned from our parents, grandparents, and somewhere the same people who accepted a society with slaves or anti-Semitism, and farer back those who chased read-haired witches and believed on monsters at the end of the ocean. But we can be smarter, and see that the world can be different. As Brad Pitt, Kenneth Willliams (bodybuilder) and Scott Jurek (ultramarathon athlete) are healthy vegetarians, anybody can be. And so we all can have a dream of a better world. And this dream can be fulfilled. Easily, with health and pleasure!

 

 

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Oben Ersterstellung: 08.08.2009.