Virtuelle Systematik Schlagwörter Verfasser Körperschaften
Allgemeinbibliothek Home Impressum, Datenschutz

 

Allgemeines   > Bibliotheks-, Informations-, Archivwissenschaft > Informationssystem
Informationssystem  

- Informationssystem -

RIsources : the research infrastructure portal
Johannes Janssen ; Stefan Winkler-Nees. Deutsche Forschungsgemeinschaft. - Bonn, 2015
Wird fortlfd. erg. u. erw.

Verzeichnet derzeit 272 fachbezogene Forschungsinfrastrukturen, die ein anerkanntes, etabliertes wissenschaftliches und technologisches Angebot bieten und freien Zugang erlauben oder diesen über einen transparenten Auswahlprozeß auf der Basis von wissenschaftlicher Qualität und Machbarkeit des Projekts regeln. Auswahlen nach Wissenschaftsgebiet, Art des Angebots, Bundesland. Bei den meisten Angeboten handelt es sich um Forschungsdaten-Repositorien (62), Fachinformationsdienste (55), Analytik Gerätezentren (27), biomedizinische Bildgebung (22). Am häufigsten vertreten ist Biologie (106), gefolgt von Medizin (86) und Geisteswissenschaften (81). Jew. kurze Beschreibung der Forschungsinfrastruktur und Link zur Website, Dienstleistungsliste, ggf. Netzwerke, in die die Infrastruktur eingebunden ist, nebst Link, Kontaktdaten des institutionellen Trägers. - Stichwortsuche. - Liste von derzeit sieben disziplinübergreifenden Informationssystemen. - Registrierungsformular zur Aufnahme in das Portal. [Ersteintrag in der VAB: 21.01.2016]

Empfehlungen zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Informationsinfrastrukturen in Deutschland bis 2020
Wissenschaftsrat. - Berlin, 2012. - 90 S. - (Drs. ; 2359-12)
67 Anm.

Betr. institutionelle Infrastrukturen: Archive, Bibliotheken, objektbezogene Sammlungen, Forschungsdatensammlungen, Fachinformationszentren etc. Entwirft eine - auch digitale und nicht-digitale Bereiche integrierende - Gesamtstrategie, basiert auf Empfehlungen zu Einzelthemen (2011) sowie übergreifenden Empfehlungen zu Rahmenbedingungen, zur Finanzierung, Planung, Organisation, Nutzbarkeit und Nutzung von Informationsinfrastrukturen (2011). Ist zugl. eine Stellungnahme zu dem Gesamtkonzept (2011) der Kommission Zukunft der Informationsinfrastruktur (KII). Fächerübergreifender Ansatz nach experimentierenden, beobachtenden, hermeneutisch-interpretierenden, begrifflich-theoretischen und gestaltenden Forschungsformen sowie Simulationen mit ihren jew. spezifischen Strukturanforderungen. - Umfassende Definition von, Bedeutung, Entstehung und bisherige Entwicklung der Informationsinfrastrukturen, zur jüngeren Debatte über die Weiterentwicklung sowie zu Initiativen im 21. Jh. - Charakteristika der einzelnen Medien- und Forschungsformen, wobei zwischen Wissensgenerierung und Wissensverbreitung unterschieden wird. - Situationsbeschreibungen und Empfehlungen: Nutzungs- und institutionelle Anforderungen, hier zur Sammlung, Bewahrung, Zugänglichkeit nicht-digitaler Medien und Objekte, zur digitalen Transformation, zur Bedeutung und Zugänglichkeit von Forschungsdaten, zur Langzeitarchivierung. - Zur Organisation, Weiterentwicklung des Gesamtsystems, Bildung eines Rates für Informationsinfrastrukturen. - Übergeordnete Empfehlungen an die Adresse einzelner Handlungsträger. [Ersteintrag in der VAB: 14.10.2014]

Gesamtkonzept für die Informationsinfrastruktur in Deutschland : Empfehlungen
Kommission Zukunft der Informationsinfrastruktur im Auftr. d. Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder. - Karlsruhe, 2011. - Getr. Zählung : Tab., graph. Darst.
97 Anm.
Enth. auch: Endberichte der Arbeitsgruppen: Zusammenfassung. - Stand: 15.10.2010. S. B1 - B138
Enth. außerdem: Kommission Zukunft der Informationsinfrastruktur, Sitzung des Steering Committee, Anhörung der wissenschaftlichen Verleger, 24. November 2010: Protokoll. - Gerrit Freitag, Protokoll. - Karlsruhe ; Bonn, 2011. - S. C1 - C12

Der Wandel der Informations- und Kommunikationstechnologie, z. B. Digitalisierung und Internet, ließ ggü. der bisher sog. Fachinformation neue Anforderungen an ein nationales, disziplinübergreifendes Netz von Forschungs-, Entwicklungs- und Dienstleistungseinrichtungen zur Daten- und Informationsversorgung von Wissenschaft und Forschung entstehen. Neue Herausforderungen sind insbes. das Datenmanagement sowie die Integration neuartiger, z. B. multimedialer Daten- und Informationstypen in das Informationsmanagement. Für die zentralen Handlungsfelder (in Klammern: Koordinator) Lizenzierung (Deutsche Forschungsgemeinschaft - DFG), Hosting (FIZ Karlsruhe)/Langzeitarchivierung (Deutsche Nationalbibliothek), nichttextuelle Materialien (TIB Hannover), Retrodigitalisierung/Kulturelles Erbe (Bayerische Staatsbibliothek), virtuelle Forschungsumgebungen (Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen), Open Access (Max-Planck-Gesellschaft/MPDL), Forschungsdaten (DFG und Helmholtz-Gemeinschaft), Informationskompetenz/Ausbildung (Hochschulrektorenkonferenz) werden jew. beschrieben: Gegenstand und Bedeutung, Status Quo, internationaler Kontext, Nutzererwartungen, Handlungsbedarf/Visionen, Querschnittsthemen, Ressourcenbedarf/Finanzen, Aufgaben und Rahmenbedingungen. Handlungsempfehlungen für jedes der genannten Felder sowie Aufgaben und Rolle des Koordinators. [Ersteintrag in der VAB: 13.10.2014]

X-Linking versus Informationsportale : X-Linking versus Portalsoftware
Harald Jele. - 10 S. : Ill., graph. Darst. - (ZS-Beitrag ; 11/03)
30 Anm. - 19 Lit.

Sowohl X-Linking (Cross-Linking) als auch Informationsportale bieten Zugriff auf verteilt vorhandene, inhaltlich zusammenhängende Informationen. Eine X-Linking-Datenbank enthält Bestandsinformationen, d. h. Angaben zu Inhalten, die in den zuordenbaren Datenbanken vorhanden sind, und ermöglicht von den Suchergebnissen aus per Link Zugriff auf diese Inhalte. Recherchiert der Benutzer in einer Datenbank mit einer X-Link-fähigen Anwendung, werden ihm zusätzlich zu den Treffern in dieser Datenbank via X-Link-Datenbank diejenigen Links angezeigt, die auf Treffer in weiteren zugehörigen Datenbanken verweisen. Idealiter wählt der Benutzer die für ihn günstigste Ausgangsdatenbank. Unterscheidung zwischen einfacher und komplexer Integration der Datenbanken. - Charakteristisch für Informationsportale ist die Simultanrecherche in mehreren Datenbanken und Ergebnisaufbereitung derart, als wäre in nur einer Datenbank gesucht worden. Für Benutzergruppen können spezielle Zugänge definiert werden, dann entsprechende Authentifizierung des Benutzers erforderlich. Typischerweise liegt zwischen der Benutzerebene und den Datenbanken ein Retrieval-Layer (z. B. ISO Z39.50) zur Umsetzung der Benutzereingabe bzw. des Rechercheergebnisses. Vor- und Nachteile der beiden Verfahren aus Nutzer- und Herstellersicht. [Ersteintrag in der VAB: 20.02.2005] [VAB-Eintrag aktual.: 21.02.2016]

Informationen vernetzen, Wissen aktivieren : strategisches Positionspapier
Bundesministerium für Bildung und Forschung. - Stand: September 2002. - Bonn, 2002. - 11 S. - (BMBF publik)
Ziele und Schwerpunkte einer neuen Förderpolitik für die nächsten fünf Jahre, ausgehend von Nutzeranforderungen. Neben Wissenschaftseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen wird die Allgemeinbevölkerung als Nutzergruppe ins Auge gefaßt. Der Nutzer will ungehinderten, schnellen, zeit- und raumunabhängigen Zugriff auf bedarfsgerecht aufbereitete und qualitativ abgesicherte Information, dies zu transparenten, fairen, einfachen Nutzungsbedingungen. Förderschwerpunkte: Koordination der überregionalen und lokalen Informationsangebote, wissenschaftliche Bibliotheken in der Rolle des Informations- und Wissensmanagements. Vermittlung von Informationskompetenz auf allen Ebenen der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Entwicklung neuer Dienste, Standards und Metadaten, intelligenter, auch interdisziplinärer Zugangssysteme und Portale, gemeinsam mit Verlagen erarbeiteter innovativer Geschäftsmodelle, nationaler Konzepte zur Langzeitarchivierung u. a. Vernetzung und Flexibilisierung der Informationssysteme, innovative Formen des wissenschaftlichen Publizierens. Neue Arbeitsteilung der Bibliotheken und Fachinformationszentren, Aufbau eines Netzwerks der Informationseinrichtungen und eines interdisziplinären Internetportals wissenschaftlicher Information. Aufbau fach- und themenspezifischer, auf dem Informationsmarkt wettbewerbsfähiger Plattformen für Information, Kommunikation, Wissensaustausch als Veröffentlichungsbasis für Wissenschaftler und Kleinverlage, möglichst realisiert in public-private-partnership mit der Informationswirtschaft. Wissensrepräsentationssysteme zur Einbettung digital vorliegender Information in Lern- und Arbeitsumgebungen. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 03.11.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 04.04.2012]

Informationsgewinnung aus internationalen Datenbanken : Bausteine
veranstaltet von der Universitätsbibliothek der Johannes-Kepler-Universität-Linz. - Linz, 2002
Enth.: Fröhlich, Gerhard: Online 'classic' : Datenbankrecherchen im 'Expertenmodus'. 1998. 308 Lit. Einführung in die Informationsressourcen Internet/WWW, Fachinformationssysteme, konventionelle Information und Dokumentation, Online-Datenbanken. Allgemeiner Überblick zu Informationsarten in Datenbanken. Suchfunktionen am Beispiel der Kommandosprache CCL (Common Command Language, auch GRIPS/DIRS genannt). Anh.: Verzeichnis sozialwissenschaftlich relevanter Hosts, Datenbanken für Soziologen, Hosts mit der Kommandosprache CCL/DIRS/GRIPS. - Außerdem: Höbart, Werner: Leitfaden zur erfolgreichen Suche. Bietet Hinweise zur Recherchetechnik. - Suchlogik. - Übersicht über die CCL-Syntax. [Ersteintrag in der VAB: 18.09.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 04.04.2012]

 

Homepage: http://www.virtuelleallgemeinbibliothek.de

Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 18.06.2016. © Ingrid Strauch 1999/2016