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Psychologie   [Allgemeines - Allgemeine Psychologie - Entwicklungspsychologie - Sozialpsychologie - Tiefenpsychologie - Psychotherapie - Angewandte Psychologie]
Sozialpsychologie  

- Sozialpsychologie -

Sozialpsychologie II : Unterlagen
Gerold Mikula. Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Psychologie, Abteilung Sozialpsychologie. - 04 SS. - Graz, 2004
Literaturangaben

Grundlagen. Interaktion, (freiwillige, attraktionsbedingte, enge, persönliche) Beziehungen zwischen zwei Personen. - Interdependenz (wechselseitige Abhängigkeit von Personen, die in einer Beziehung zueinander stehen bzw. miteinander interagieren), Konflikte in Interdependenzsituationen. - Gerechtigkeit. Spielt in Interdependenzsituationen für das Verhalten und die Zufriedenheit von Personen eine wichtige Rolle. Sozialpsychologische Gerechtigkeitsforschung befaßt sich mit dem subjektiven Erleben von Gerechtigkeit und seiner Bedeutung für das Handeln und Werten. - Interpersonale Attraktion (positive Einstellung zu einer anderen Person), hier: Theorien der Entstehung von Sympathie/Mögen; Forschungsbefunde zu Bedingungen, die das Auftreten von interpersonaler Attraktion fördern; Liebestheorien, Bindungstypen; Stagbilität und Abbruch von Bezieehungen. - Soziale Einflüsse auf das individuelle Verhalten: Einflüsse, die von der Anwesenheit anderer ausgehen; vom beobachteten Verhalten anderer ausgehen; gezielte, direkte Einflußnahme. - Soziale Gruppe: Gruppenstrukturen, Gruppenprozesse, Gruppenleistung in interagierenden Gruppen. [Ersteintrag in der VAB: 17.09.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 26.09.2004]

Sozialpsychologie I : Unterlagen
Gerold Mikula. Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Psychologie, Abteilung Sozialpsychologie. - 03/04 WS. - Graz, 2003. - Graph. Darst.
14 Lit.

Grundlagen. Soziale Kognition: befaßt sich mit den geistigen/mentalen Prozessen (Informationsverarbeitung, Wissensrepräsentation im Gedächtnis, Urteilsprozessen / Entscheidungsprozessen), die zwischen Umweltreizen und dem Verhalten des Menschen vermitteln; soziale Urteile und soziales Verhalten werden davon bestimmt, wie der Mensch Realität geistig konstruiert und repräsentiert. - Attribution, Kausalattribution: Attributionsforschung befaßt sich mit Erklärungen, die der Laie für sein eigenes bzw. das Verhalten eines anderen vornimmt. Liefert Schemata für das Zustandekommen dieser Erklärungen. - Interpersonale Wahrnehmung: befaßt sich mit dem Prozeß der Urteilsbildung über Personen und ihr Verhalten. Ein Spezialfall der sozialen Kognition. - Einstellung. Thematisiert auch: Zusammenhang zwischen Einstellung und Verhalten; Einstellungserwerb und Einstellungsänderung aufgrund von Konditionierung, persuasiver Kommunikation. [Ersteintrag in der VAB: 17.09.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 29.12.2003]

Einführung in die Sozialpsychologie : Skript
Christoph Perleth. Philosophische Fakultät der Universität Rostock, Institut für Pädagogische Psychologie. - 01/2001. - Rostock, 2001
Wird im Wintersemester 2001/02 erweitert

Deckt das Thema noch nicht umfassend ab. Enth. derzeit die Kapitel: Einleitung: Was bringt die Sozialpsychologie einer Lehrkraft?. - Konstruktion der sozialen Welt: soziale Kognition; Urteilsbildung und Entscheidungen; Attribution; Einstellungen, Einstellungserwerb und Einstellungsänderung. - Gruppen: Gruppenleistungen und Gruppenstrukturen. - Beziehungen und Emotionen: Kommunikation. [Ersteintrag in der VAB: 16.09.2002]

Psychologie des Selbst
Hellmuth Metz-Göckel. Universität Dortmund, Fachbereich 14, Gesellschaftswissenschaften, Philosophie und Theologie. - Dortmund, 2001. - 12 S.
4 Anm.

Definiert das Selbstkonzept als die Summe der individuellen Überzeugungen über unsere personalen Qualitäten oder Merkmale. Einführung eingehend auf: Entstehung des Selbstwissens. - Selbstschema (integrierter Satz von Erinnerungen, Überzeugungen und Generalisierungen über das Verhalten in einer bestimmten Domäne). - Multiple selves / dynamisches Selbst (Menschen zeigen kontextabhängig unterschiedliche Aspekte ihres Selbst). - Konstruktion des Selbstwertes. - Selbstdarstellung, Unterscheidung von Personen mit mehr oder minder ausgeprägter Selbstüberwachung hinsichtlich ihrer Wirkung auf den Partner in einer Interaktionssituation. [Ersteintrag in der VAB: 10.09.2002]

Wie das Selbst das Denken formt : der Einfluß von Selbstwissen auf die Informationsverarbeitung im sozialen Kontext
Benjamin Schubert. - 133 S. : Tab., graph. Darst.
Lit.verz. S. 127-133. - Berlin, Techn. Univ., Diss., 2002

Independentes Selbstwissen, Selbstwissen von der Einzigartigkeit der eigenen Person, typisch in individualistischen Kulturen, beschreibt interne Eigenschaften wie Einstellungen, Fähigkeiten und betont die Unabhängigkeit der Person, da seine Inhalte die Person über Situationen hinweg beschreiben. Interdependentes Selbstwissen, Selbstwissen über die Zugehörigkeit zu Gruppen, deren Regeln sich das Individuum unterwerfen muß, typisch in kollektivistischen Kulturen, betont Beziehungen zu Personen, Gruppenzugehörigkeit, soziale Rollen und schließt Situationen mit ein. Der Wissenserwerb bedarf dementsprechend kontextunabhängiger bzw. kontextabhängiger Informationsverarbeitung. Bei Dominanz independenten Selbstwissens beeinflußt der Kontext, in dem ein Objekt dargeboten wird, die Objektwahrnehmung gering; umgekehrt bei Dominanz interdependenten Selbstwissens. Amerikaner erwarten z. B., daß sich die Umwelt ihnen gegenüber sensibel verhält, Chinesen fühlen sich verpflichtet, der Umwelt gegenüber sensibel zu sein. Unterschiedliches Selbstwissen, vermittelt über die Kontextabhängigkeit der Informationsverarbeitung, beeinflußt neben der Wahrnehmung auch die resultierenden sozialen Urteile. Ergebnisse der Arbeit sind von Relevanz für die Selbstkonzeptforschung, die kulturvergleichende Forschung und auf praktischer Ebene z. B. für interkulturelles Training. - Aus dem Inhalt: Das multiple und flexible Selbst: das Selbst als Wissensstruktur, Wissensrepräsentation in einem semantischen Netzwerk, Wissensuntergliederung in Cluster, die widersprüchliches Selbstwissen enthalten können. - Der Einfluß der Kultur auf die Konstruktion des Selbst und auf weitere kognitive Prozesse. - Das Semantic Procedural Interface (SPI) Modell, das Vorhersagen über die Interaktion von Selbstwissen und Kontextabhängigkeit der Informationsverarbeitung erlaubt. - Kultur und Attribution (Zuschreiben von Ursachen zu einer Handlung und deren Konsequenzen). - Einfluß von Selbstwissen auf die Attributionen. - Die empirischen Untersuchungen unter Rückgriff auf das SPI-Modell. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 09.09.2002]

"Tiere sehen dich an" : oder Das Potential Mengele
Hans Wollschläger
Erstmals erschienen in: Die Republik. - 1987,79 - 81
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Essay, beleuchtet Grausamkeiten gegen Tiere - Massentierhaltung, Tierversuche - als Problem des Menschen. Stellt moralische/ethische, psychologische, gesellschaftliche Bezüge her für das Phänomen des vernunftwidrigen und instinktwidrigen Verhaltens, das neben Tieren prinzipiell auch andere Opfer treffen kann. Ein ontologisches, geschichtsübergreifendes Phänomen, das sich auch in dem manifestiert hat, für das die Nachkriegsgesellschaft das Code-Wort Mengele geprägt hat; erdrückende Übereinstimmungen zwischen Tierversuchen und den Menschenversuchen von Mengele und Konsorten. Kritische Analyse des Tierschutzgesetzes (1986), das diejenigen schützt, vor denen es die Tiere schützen sollte und wollte, und ihnen ihre Rechte festschreibt. Zur den Tierversuchen zugrundeliegenden Ideologie, bei der es sich um Schwindel handelt, zu Tierversuchen als moralisches Problem. Medizinkritik, Pharmakritik. Düsterer Ausblick. Die Zusammenhänge, in die das Phänomen Tierversuche blicken läßt, übergreifen jeden zeit- und ortsgebundenen, jeden nur gesellschaftlichen Zusammenhang so weit, das schließlich Perspektivlosigkeit bleibt. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 19.07.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 27.11.2008]

Rechtsextremismus und Gewalt : Phänomene, Analysen, Antworten
Dieter Schüpp (Hrsg.) ... Fachhochschule Niederrhein, Fachbereich Sozialwesen. - Zuletzt aktual.: 15. Mai 1998. - Mönchengladbach, 1998. - (Schriften des Fachbereiches Sozialwesen an der Fachhochschule Niederrhein ; 11)
Enth.: Megerle, Anton: Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland. - Hanesch, Walter: Wirtschaftliche und soziale Entstehungsbedingungen des Rechtsradikalismus in Deutschland. - Kirchhoff, Gerd-Ferdinand: Außer Kontrolle? : Beiträge eines Kriminologen. - Jäger, Margret: Rassismus im Alltagsdiskurs. - Simon, Bernd: Vorurteil, Stereotyp und Diskriminierung : Erklärungsansatz aus sozialpsychologischer Sicht. - Klüsche, Wilhelm: Psychosoziale Einflußfaktoren bei politisch motivierten Gewalttaten. - Radtke, Frank-Olaf: Jugend, Gewalt und Erziehung. - Hufer, Klaus-Peter: Rechtsextremismus : Herausforderung für die politische Bildung. [Ersteintrag in der VAB: 25.02.2002]

Zwischenmenschliches Vertrauen : Rahmenentwurf und Ideenskizze
Uwe Laucken. - Oldenburg : Bibliotheks- und Informationssystem der Carl von Ossietzky-Univ., 2001. - 520 S.
Geht das Thema hauptsächlich theoretisch an, will offene Fragen für die Vertrauensforschung aufdecken. 1. Umgangssprachliche Bedeutung des Begriffs "Vertrauen". - Unterscheidung verschiedener Denkansätze für die Betrachtung des Themas Vertrauen; hier schließlich wird Vertrauen als semantische Größe untersucht. Grundlagen des semantischen Forschens. - Die gegenständlichen Gehalte des Vertrauens, die sich aus der Betrachtung der semantischen Zusammenhänge ergeben haben. - Sozialsemantische Fragestellungen (Partizipationsvertrauen: Vertrauen, das den Menschen dazu befähigt, am sozialen/interpersonalen Leben in bestimmter Weise teilzunehmen, Kommunionsvertrauen) und individualsemantische Fragestellungen (Umgangsvertrauen und Begegnungsvertrauen: Vertrauen im Blick auf seine Bedeutung für die Lebensführung eines einzelnen Menschen). - Bestehende Theorien und Befunde: psychologische, soziologische und philosophische Ansätze. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 01.06.2001]

Sozialpsychologie : Geschichte, Hauptströmungen, Tendenzen
Uwe Laucken. - Oldenburg : Bibliotheks- und Informationssystem der Univ., 1998. - 461 S.: graph. Darst.
Literaturverz. S. [371] - 445

Schwerpunkt auf der Geschichte und neueren Tendenzen der Disziplin, die beide bisher in der Literatur wenig oder in unangemessener Weise behandelt wurden. Geschichte: Sozialpsychologie als Psychologie der Gesellschaft; als universelle Entwicklungsgeschichte des kollektiven Geisteslebens; als Massenpsychologie; als Psychologie des sozialen Erlebens; als verstehende Sozialpsychologie; als Psychologie der Vergesellschaftung des Individuums; als soziale Biologie; als Psychologie des Individuums in seiner sozialen Umwelt; als Psychologie interindividueller Beziehungen. - Systematiken der Sozialpsychologie. - Hauptströmungen. - Tendenzen: Krisendiagnosen; Semantische Sozialpsychologie (Lebensweltlicher, sprach- und kulturwissenschaftlicher, historischer, sozialkonstruktivistischer, soziobiologischer Aspekt). [Ersteintrag in der VAB: 01.06.2001]

 

Homepage: http://www.virtuelleallgemeinbibliothek.de

Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 06.12.2008. © Ingrid Strauch 1999/2008 |