Virtuelle Systematik Schlagwörter Verfasser Körperschaften
Allgemeinbibliothek Home Impressum Mail

 

Medizin   > Krankheit und Heilkunde > Neurologie und Psychiatrie
Neurologie und Psychiatrie  

- Neurologie und Psychiatrie -

Medikamente : schädlicher Gebrauch und Abhängigkeit ; Leitfaden für die ärztliche Praxis
hrsg. von der Bundesärztekammer in Zsarb. mit der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Red. Bearb.: Michaela Schulte. - Köln : Dt. Ärzte-Verl., 2007. - 56 S. : Tab.
39 Lit.

Zum Umgang mit von Medikamentenabhängigkeit gefährdeten Patienten, Ansprechen kritischen Medikamentenkonsums, frühzeitiges Erkennen von Patienten mit Abhängigkeitsgefährdung, diagnostische Abklärung. Problematische Arzneimittelgruppen (Sedativa, Hypnotika, Analgetika, Psychostimulantien) und ihre Wirkung. Verschreibung, Kontrolle des Verschreibungsverhaltens. Therapie, Entzug bei psychotropen Medikamenten, Entwöhnungsbehandlung ("medizinische Rehabilitation"). Adressen für weiterführende Informationen. Einrichtungen des Hilfesystems. [Ersteintrag in der VAB: 11.02.2009]

Immer mit der Ruhe ... : Nutzen und Risiken von Schlaf- und Beruhigungsmitteln
Hrsg.: Deutsche Hauptstelle für Suchtgefahren. Konzeption und Text: Karin Mohn ; Rüdiger Holzbach. - Hamm, [2006?]. - 24 S. : Tab.
Benzodiazepine - Schlafmittel (Hypnotika), Beruhigungsmittel (Tranquilizer) - sowie benzodiazepinähnliche Schlafmittel mit den Wirkstoffen Zolpidem und Zopiclon werden anfangs i. d. R. gut vertragen, können aber bei längerer Einnahme schaden. Hinweise für Patienten, die erstmals Benzodiazepine verschrieben bekommen, die überlegen, ob sie das Mittel weiter einnehmen, oder die es absetzen möchten. Benzodiazepine behandeln Krankheitssymptome, nicht Krankheitsursachen, so daß sie im Rahmen eines Gesamtbehandlungsplans verordnet werden sollten. Häufige Nebenwirkungen sind Müdigkeit, Mattigkeit, Schläfrigkeit, Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Gedächtnislücken. Regeln für die Einnahme. Folgeschäden bei langfristiger Einnahme, evtl. "Wirkumkehr" (Verstärkung von Ängsten, Depressionen, Schlafstörungen). Körperliche Abhängigkeit bei Langzeiteinnahme, außerdem Suchtgefahr. Hinweise zum Absetzen, Benzodiazepine dürfen nicht schlagartig abgesetzt werden! Mögliche Entzugssymptome. - Zugelassene Medikamente. - Adressen für Hilfsangebote. [Ersteintrag in der VAB: 10.10.2009] [VAB-Eintrag aktual.: 17.07.2011]

Allgemeine Angst-Auskunft
Herbert Mück. - Köln, 2005
50 Lit.

Für Patienten und Angehörige. Allgemeines; Angstentstehung; spezielle Ängste und ihre Bewältigung; Angst und Depression; Angst und Gehirn; Checklisten zum Stand der eigenen Fähigkeiten zur Angstbewältigung; Hinweise und Hilfsmittel zur Angstbehandlung, betreffen den Umgang mit sich selbst (Stimmungsverbesserung, Muttrainingsprotokoll, Angsttagebuch ...) und die Suche nach Hilfe von außen (Therapeutensuche, Krisenintervention, Selbsthilfe im Internet). - Wer unter einem unberechtigten Übermaß an Angst leidet, sollte sich so rasch wie möglich Hilfe gönnen. Zur Angstbehandlung gehören: Information über Sinn, Nutzen und Zeichen der Angst; ein Verständnis dafür, warum Ängste im eigenen Leben eine bedeutende Rolle spielen und wie man gegebenenfalls selbst zu deren Zunahme beiträgt; die Erfahrung, daß man mit Angst erfolgreich umgehen kann, so daß diese nicht länger eine normale und genußvolle Lebensführung erschwert. U. a. das Verständnis der eigenen Angst entwickelt man am besten mit der Hilfe eines Angsttherapeuten. Wer massiv in seiner Lebensführung beeinträchtigt ist, sollte eine Fachklinik aufsuchen. - Links. [Ersteintrag in der VAB: 09.01.2005]

Psychische Störungen
Maria Seidel, Nadine Scholl. Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Erziehungswissenschaft. - Jena, 2003
Einführung in: affektive Störungen; Angststörungen; Schizophrenie; Persönlichkeitsstörungen. Quellen: Gerrig, Richard J./Zimbardo, Philip G.: Psychologie, 7. Aufl., New York 1996; Davison, Gerald C./Neale, John M.: Klinische Psychologie, Weinheim 1998. - Links. [Ersteintrag in der VAB: 19.06.2004]

Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie
hrsg. von der Kommission Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie. - 4., überarb. Aufl. - Essen ; Heidelberg, 2008
Literaturangaben
Die nächste überarb. Aufl. erscheint 2011

Handlungsanleitungen für die Diagnostik und Therapie einer Erkrankung oder eines Symptomkomplexes. Zugriff über ein alphabetisches Verzeichnis der Krankheiten. Jew. Definition/Klassifikation der Krankheit; Diagnostik; medikamentöse Therapie, hier Wirkmechanismen, Eigenschaften, Dosierung, Nebenwirkungen einzelner therapeutischer Substanzen; nichtmedikamentöse Therapie; Behandlung ambulant oder stationär; Verfahren zur Konsensusbildung. - Die Leitlinien sind für Ärzte nicht rechtlich bindend. [Ersteintrag in der VAB: 28.03.2004] [VAB-Eintrag aktual.: 17.07.2011]

Depression
David H. Katzenfuss. Universität Zürich. - Zürich, 2001
Wird periodisch aktualisiert. - 15 Lit.

Wendet sich an Betroffene, Angehörige und interessierte Personen, Ärzte, Psychologen, Studierende. Allgemeine Einführung. Klinische Aspekte. Forschungsergebnisse zu Einzelaspekten. Therapieformen, praktische Hinweise für die Therapie. [Ersteintrag in der VAB: 27.12.2001]

Psychiatrie heute : seelische Störungen erkennen, verstehen, verhindern, behandeln
Volker Faust. Arbeitskreis Psychosoziale Gesundheit. - Upload 04.02.2003. - Ravensburg, 2003
Literaturangaben

Allgemeinverständliche Basisinformation über psychische Krankheiten, spezielle Krankheitssymptome u. a. speziellere Themen. [Ersteintrag in der VAB: 26.12.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 22.04.2003]

American Academy of Child and Adolescent Psychiatry: Facts for families
Washington
No. 1 - No. 93
Dt. Bearb. von Fritz Mattejat ... - Marburg, 1999 nicht mehr online verfügbar

Merkblätter zu einzelnen psychischen Störungen. Nennt Symptome und Therapiemöglichkeiten. [Ersteintrag in der VAB: 11.08.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 24.11.2008]

Verzeichnisse von Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik
Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. - Marburg, o. J.
Getrennt nach Kliniken, Tageskliniken, Ambulanzen. Adreßdaten, Leiter der Einrichtung, ggf. Link zur Homepage. Zugriff: Recherche oder Blättern in einer nach Bundesländern sortierten Liste. [Ersteintrag in der VAB: 11.08.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 24.11.2008]

ZNS-Spektrum
Hrsg.: Pharmacia GmbH. Red. und Text: Herbert Mück. - Erlangen
Erscheint viermal jährlich
1998,1 -

Bietet zu den Themen Depression, Parkinson-Krankheit, Demenz und Angst einen Überblick über neue Forschungsergebnisse in Form von Zusammenfassungen von Beiträgen aus der internationalen Fachpresse. Bibliographische Daten der Originalbeiträge. - ANM.: Wendet sich zwar ausdrücklich an Ärzte, die Zusammenfassungen sind jedoch auch für Laien verständlich. [Ersteintrag in der VAB: 09.06.2001]

Neurologie, Psychiatrie
Karl C. Mayer. - Heidelberg, 2001. - Tab., Ill.
Literaturangaben

Umfangreiches Material, überwiegend allgemeinverständlich. Beschreibungen der verschiedenen psychiatrischen Störungen. - Alkoholsucht. - Psychopharmaka. - Psychotherapie. - Neurologische Erkrankungen. - Hirnnerven. - Rückenschmerz und seine Behandlung. - Erkrankungen bei Kindern. - Untersuchungsmethoden. - Alternativmedizin. - Links zu Websites von Selbsthilfegruppen. - Übergewicht. - Sexuelle Störungen. - Glossar Psychiatrie / Psychosomatik / Psychotherapie / Neurologie / Neuropsychologie. Teilw. kurze Definitionen, teilweise umfangreiche Darstellungen. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 08.06.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 25.12.2001]

Schlafstörungen und ihre Behandlungsmethoden : Ratgeber für Patienten
Red.: Thomas Penzel. Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin ; Charité Campus Mitte, Interdisziplinäres Schlafmedizinisches Zentrum. - Erstellt 2000, letzte Änd. 15.01.2007. - Marburg, 2000 ; Berlin, 2007
Aus d. Amerikan. übers. - Unter Berücksichtigung der schlafmedizinischen Praxis in Deutschland überarb.

Schlafrhythmus, Empfehlungen zum Schlaf. - Arten von Schlafstörungen. - Schlafstörungen bei Kindern, Jugendlichen, Frauen, alten Menschen. - Schlaf und Atmung, Schlafapnoe. - Untersuchung im Schlaflabor. [Ersteintrag in der VAB: 24.05.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 24.11.2008]

Management of sleep disorders : letter
Michael H. Wiegand ; Göran Hajak. Schlafmedizinisches ZentrumMünchen. - München, 1996-[1997?]
Literaturangaben. - Text dt.

Der normale Schlaf und seine Variationen. - Klassifikation von Schlafstörungen. - Differentialdiagnostik der Insomnie (Schlaflosigkeit). - Nichtmedikamentöse Therapie der Insomnie. [Ersteintrag in der VAB: 24.05.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 17.07.2011]

Eine Therapie für die Alzheimer-Krankheit ist keine Utopie mehr
Christian Haaß. Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Abteilung Molekularbiologie. - Updated: 28.08.1997. - Mannheim, 1997
Wenn auch die Ursache der Entstehung der Alzheimer-Krankheit nicht geklärt ist, so ist mit Sicherheit das Amyloid-ß-Peptid an der direkten Auslösung der Krankheit beteiligt, kann ohne dieses Eiweißmolekül die Krankheit nicht entstehen oder fortschreiten. Insbesondere die Untersuchung der Wirkungsmechanismen der familiär vererbten Alzheimer-Erkrankung, die zum Teil bereits vor dem 35sten Lebensjahr ausbricht, führte zu einem besseren Verständnis der molekularen Pathologie der Amyloid-Entstehung. Dank der Grundlagenforschung ist mittlerweile bekannt, daß die Entwicklung gezielter therapeutischer Strategien dabei ansetzen muß, die Entstehung einer 42 Bausteine langen Form des Amyloid-ß-Peptides zu verhindern. Im Rahmen des "BioRegio"-Programms im Rhein-Neckar-Kreis arbeiten Institute der Universität Heidelberg, die pharmazeutische Industrie und Biotech-Firmen gemeinsam an einem entsprechenden Projekt. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 26.12.1999]

C. elegans
Laboratory for Bioinformatics and Molecular Genetics. - Freiburg, Breisgau, 2008
Zum Ausgangspunkt der Forschung siehe: Baumeister, Ralf: Alzheimerforschung in Caenorhabditis elegans, München 1997 (nicht mehr online verfügbar). VAB-Abstract dazu: Der Fadenwurm Caenorhabditis elegans verfügt über zwei Proteine, die den mutmaßlichen Auslösern der Alzheimer-Krankheit, den Präsenilinen, sehr ähnlich sind. Durch Untersuchungen am C. elegans versucht man, Hinweise auf die Funktion der menschlichen Präseniline und die Bedeutung dieser Proteine bei der Krankheitsentstehung zu erhalten und Medikamente zu entwickeln, mit denen sich dem Krankheitsverlauf entgegenwirken läßt. Zum Hintergrund: Auffälligstes Krankheitsmerkmal ist die Anreicherung eines 40 bis 42 Aminosäuren langen Eiweißmoleküls, des "beta-Amyloid Peptids" (BAP), in der Gehirnrinde und den zerebralen Blutgefäßen. Während die 42 Aminosäuren lange Variante (BAP42) in gesunden Zellen nur hin und wieder entsteht, findet sich bei Alzheimerpatienten eine deutlich erhöhte Menge davon. Zu einem wesentlichen Erkenntnisfortschritt führte die Erforschung der erblichen Form der Krankheit, an der bereits 30jährige erkranken können. Finden sich bei erblich Vorbelasteten auf den Chromosomen 1, 14 oder 21 in einem von drei Genorten das APP (Amyloid Precursor Protein), Vorläufer von BAP, bzw. die ihm ähnlichen Präseniline 1 und 2, besteht eine hohe Erkrankungswahrscheinlichkeit. - Bis sich in gesunden Nervenzellen eine kritische Menge BAP42 angereichert hat, dauert meist 70 bis 80 Jahre. Jeder Mensch trägt die tickende Zeitbombe in sich. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 26.12.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 24.11.2008]

Donepezil
Roerig Division of Pfizer Inc. - New York, NY, o. J. - (RxList Monographs)
Wissenschaftliche Information über das Alzheimer-Medikament mit dem Handelsnahmen Aricept (donepezil hydrochloride). [Ersteintrag in der VAB: 25.12.1999]

Alzheimer's Disease Review
published by the Sanders-Brown Center on Aging, University of Kentucky. - Lexington, KY
1. 1996 - 3. 1998

Fachbeiträge zu den jüngsten Fortschritten in der Erforschung der Alzheimer-Krankheit und verwandter Krankheiten. Die Artikel unterliegen einem Begutachtungsverfahren. [Ersteintrag in der VAB: 25.12.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 24.11.2008]

Wenn das Gedächtnis streikt
Text: Thomas Hallet ... Red.: Ranga Yogeshwar ; Thomas Hallet. WDR. - Sendedatum: 05.12. 1995. - Köln, 1995. - 27 S. : Ill., graph. Darst. - (Quarks&Co : das Wissenschaftsmagazin)
8 Lit.

Die Funktionsweise des Gedächtnisses, der Vorgang des Vergessens, Ursachen der Vergeßlichkeit, krankhafter Gedächtnisschwund (Alzheimer-Krankheit, Depressionen), Gedächtnistraining, Gedächtnistricks, Merkhilfen. [Ersteintrag in der VAB: 21.12.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 11.02.2009]

Struktur der Datenbank des AlzheimerForums
Alzheimer Angehörigen-Initiative e. V. - Letzte Änderung am 20. November 1999. - Berlin, 1999
Basiswissen über die Alzheimer-Krankheit. Informationen für pflegende Angehörige. [Ersteintrag in der VAB: 21.12.1999]

Alzheimer-Forschung Düsseldorf
Reinhard Prior. Neurologische Klinik, Heinrich-Heine-Universität. - Last update: 20.10.99. - Düsseldorf, 1999
23 Lit.
Die Ursprungsseite ist nicht mehr online verfügbar. - In: Internet Archive, archiviert Feb. 03, 1999

Enth. u. a.: Alzheimersche Krankheit - Stand der Forschung, eine allgemeinverständliche Zusammenfassung. - Adressenverzeichnis von Alzheimer-Selbsthilfegruppen in Deutschland. - Die zerebrale Amyloid-Angiopathie - experimentelle Ansätze zur Pathogenese der zerebrovaskulären Beta-amyloidose, eine kurze Einführung in das Forschungsgebiet der Klinik. Die Amyloid-Angiopathie begleitet die Hirnveränderungen der Alzheimer-Krankheit und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Wände kleiner Hirngefässe von ß-Amyloid (einem Abbauprodukt des Hirnstoffwechsels, dessen Ablagerung Ursache der Alzheimer-Krankheit ist) durchsetzt und zerstört werden. Auf dieser Grundlagenforschung kann möglicherweise einmal die Entwicklung kausal und präventiv wirkender Medikamente aufsetzen. - Links zu weiterer wissenschaftlicher Information sowie allgemeinverständlicher Information im Internet. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 21.12.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 10.04.2002]

 

Homepage: http://www.virtuelleallgemeinbibliothek.de

Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 30.12.2011. © Ingrid Strauch 1999/2011 |